Frauen das bieten, was sie sich wünschen - Leinefelder Frauenzentrum feiert 20. Geburtstag und hat noch große Ziele

Die "Frauen der ersten Stunde" nach der Vereinsgründung im April 1991. Seitdem sind 20 Jahre vergangen, in denen sich sehr viel getan hat. (Foto: Frauenzentrum Leinefelde)
 
Zahlreiche Gäste bei der Geburtstagsfeier im Foyer des Sozialen Zentrums. (Foto: Frauenzentrum Leinefelde)
Leinefelde: Frauenzentrum Leinefelde | „Wir bieten gegenwärtig im Frauenzentrum ein sehr umfangreiches Programm. Das beginnt bei Frauentreff, Frauenchor sowie Frauenwerkstatt und reicht über Gymnastikgruppen, Bewegungs- und Gesundheitskurse bis hin zu Wandertagen, Gesprächsrunden, Vorträgen und noch vielem anderen mehr“, meint Mechthild Neumann, Leiterin des Frauenzentrums. Über die Stillgruppe und die Eltern-Kind-Gruppe, die sich großer Beliebtheit erfreuten, bekäme man zudem immer mehr junge Mütter ins Haus.

Und die nächsten Termine stehen bereits an, wie etwa im Oktober eine Buchlesung sowie ein Computerkurs in Zusammenarbeit mit der Urania. Rund 10.000 Menschen nutzen die Angebote des Frauenzentrums jährlich. Zumeist sind es Frauen.

Nur in seltenen Fällen, wie beispielsweise bei der Osteoporose-Gruppe, verirrt sich auch einmal das starke Geschlecht in die Räumlichkeiten in der Leinefelder Jahnstraße 12. „Unsere Veranstaltungen stehen aber allen offen, wir würden nie jemanden ausschließen“, stellt Mechthild Neumann schmunzelnd klar.

Der harte Kern der Aktiven, die sich ehrenamtlich und mit großem Engagement einbringen, umfasst etwa zwölf bis 15 Leute.

Träger der Einrichtung ist der Verein „Frauen für Frauen e.V., der sich im April 1991 mit dem Ziel gründete, eine Anlaufstelle zu schaffen, in der Frauen das geboten wird, was Frauen sich auch wirklich wünschen - nämlich Möglichkeiten der Freizeitgestaltung, Gespräche, Beratung und nicht zuletzt Hilfe in familiären Notsituationen.

Am 11. September 1991 wurde mit der Eröffnung des Frauenzentrums eben jene Anlaufstelle - zugleich Begegnungsstätte - geschaffen. Der Standort wechselte mehrmals. Nach dem ersten Domizil am August-Bebel-Platz in der Südstadt fand sich die Einrichtung in einer Neubauwohnung in der Einsteinstraße (ebenfalls Südstadt) wieder und nutzte während der Bauphase des „Sozialen Zentrums“ die Räumlichkeiten im ehemaligen Bummi-Kindergarten, bevor im Oktober 2003 der endgültige Einzug in die Jahnstraße 12 erfolgen konnte.

Am vergangenen Montag wurde der 20. Geburtstag gebührend und mit zahlreichen Gästen gefeiert. Nach erfolgreichen 20 Jahren will man sich im Frauenzentrum aber nicht ausruhen.

Neue Ziele sind gesteckt. Neben der stetigen Erweiterung der ohnehin schon breiten Veranstaltungspalette sollen die Angebote für Mädchen und junge Frauen forciert werden. „Wir planen zudem langfristig ein Bürgerarbeits-Projekt, in dessen Rahmen wir eine generationsübergreifende Gruppe auf die Beine stellen wollen. Das Frauenzentrum könnte dann beispielsweise als Kontaktstelle für ‚Oma-Dienste‘ fungieren“, gibt Maria Volkmar, die zweite Vorsitzende des Vereins Frauen für Frauen einen Ausblick in die Zukunft.

Fakten:
• 1. Vorsitzende des Vereins Frauen für Frauen e.V. ist Christina Tasch (CDU).
• Finanzielle Unterstützung gibt es vor allem durch das Land Thüringen und den Landkreis Eichsfeld, aber auch durch die Stadt Leinefelde-Worbis, welche die Räumlichkeiten im Sozialen Zentrum mietfrei zur Verfügung stellen.
• Kontakt:
Frauenzentrum Leinefelde
Soziales Zentrum
Jahnstraße 12
37327 Leinefelde - Worbis
(Telefon (03605) 51 87 88
Fax (03605) 54 20 87
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