Seit 1876 ganz nach den alten Bräuchen - Die Große Kirmes geht in ihr 136. Veranstaltungsjahr und bietet wieder ein traditionsreiches Programm

Der Burschenjüngste 2011, Andreas Ziegler, geht voraus. Ihm folgen die Vereinsfahnen, die Kapelle und der Rest des Kirmesburschenvereins. (Foto: Kirmesburschenverein Beuren e.V.)
Sie wird seit dem Jahre 1876 schon nachweislich in Beuren gefeiert, die Große Kirmes. Das bedeutet, sie geht nun bereits ins 136. Jahr. Traditionell findet sie als Kirchweihfest immer am dritten Wochenende im Oktober statt.

Die diesjährigen Platzmeister sind Michael Hundeshagen (1. Platzmeister) und Christoph Osburg (2. Platzmeister). Sie zeigen sich in ihrer Funktion auch für die gesamte Organisation und Durchführung der Kirmes verantwortlich. Die Platzmeister werden dabei jedes Jahr durch die Burschen neu gewählt.

Die ehrenvolle Aufgabe, die Kirmes am Kirmessamstag auszugraben, gebührt traditionell dem jüngsten Burschen. In diesem Jahr wird dies Tino Eckardt sein und somit den geschmückten Spaten in die Hand nehmen. Gleich fünf Flaschen, das so genannte „Gold der Kirmes“, müssen durch ihn ausgegraben werden.

Im Anschluss an das Ausgraben marschieren die Burschen mit einem Fackelzug durch das Dorf. Der Kirmesburschenverein besitzt immer noch seine festen Bräuche. Mitglied, also Kirmesbursche, kann jeder werden, der mindestens 18 Jahre alt und ledig ist. Momentan hat der Verein 18 Mitglieder.

Die Bedeutung des Kirchweihfestes symbolisiert der gemeinsame Festgottesdienst mit anschließendem Gang zum Friedhof, auf dem die Gräber gesegnet werden. Ein besonderer Brauch ist es in Beuren, während der gesamten Zeit der Kirmes immer um 12.00 Uhr und um 24.00 Uhr das Eichsfeld- und das Burschenlied anzustimmen.

Und auch das gehört zu den festen Programmpunkten der Beuerschen Kirmes: Der traditionelle Frühschoppen mit zünftiger Kirmesmusik am Kirmesmontag, dem 22. Oktober. Ebenfalls an diesem Tag sorgt der große Festumzug durch die Gemeinde für Furore. Alle Burschen schließen sich zu verschiedenen Gruppen zusammen und bauen Themenwagen.

Im Rahmen des Umzuges werden Unternehmer und wichtige Leute in der Gemeinde von den Platzmeistern mit einem Ständchen geehrt. Bevor der Tross jedoch los zieht, wird traditionsgemäß der Hammel geholt, der als Symbol auch im Wappen des Kirmesburschenvereins zu finden ist.

Kirmesprogramm:

Samstag, 20. Oktober:

- 17.00 Uhr: Großer Aufmarsch der Kirmesburschen mit Halt am Marktplatz und anschließendem Ausgraben der Kirmes am Beuertor
- 20.00 Uhr: Kirmestanz mit „Inside“


Sonntag, 21. Oktober:
- 09.00 Uhr: Festhochamt und gemeinsamer Gang zum Friedhof
- 10.00 Uhr: Frühschoppen auf dem Saal mit der Beuerschen Blaskapelle
- 14.00 Uhr: Kindertanz mit „Hits for Kids“, mit Kaffee und Kuchen
- 20.00 Uhr: Kirmestanz mit „Timeless“


Montag, 22. Oktober
- 09.00 Uhr: Traditioneller Frühschoppen mit den „Westerwaldmusikanten“
- 13.00 Uhr: Großer Festumzug
- 20.00 Uhr: Kirmestanz mit dem „Lederhosenexpress“


Samstag, 27. Oktober:
- 17.00 Uhr: Kirmesbeerdigung am Beuertor
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