Zeltspaß trotz Wolkenbruch Jugendwehren der VG Hanstein-Rusteberg haben für den Nachwuchs einiges zu bieten

Ein Gruppenbild aller Teilnehmer (Foto: Stefanie Rödiger)
 
Vier Stationen gab es - darunter die "Knotenkunde". (Foto: Stefanie Rödiger)
Arenshausen: Feuerwehrgerätehaus | Zum alljährlichen Zeltlager der Jugendfeuerwehren kamen die Floriansjünger aus der VG Hanstein-Rusteberg am vergangenen Wochenende zusammen und pflegen damit ein äußerst aktives Vereinsleben.

50 Kinder und 20 Betreuer aus den Orten Arenshausen, Gerbershausen, Bornhagen und Marth reisten am Freitag an und schlugen ihre Zelte auf. Mit dabei auch die Wehr aus Kirchworbis. Die befreundeten Floriansjünger aus der anderen Ecke des Landkreises waren der Einladung aus Arenshausen gerne gefolgt. Doch Petrus meinte es nicht gut mit den jungen Zeltfreunden.

„Nach dem Abendessen begann es so stark zu regnen, dass uns die Zelte beinahe davongeschwommen sind“, berichtet Christian Eckardt, Jugendwart der Wehr aus Marth. Nach diesem Wolkenbruch war der Platz jedoch nicht mehr begehbar und die jungen Feuerwehrleute zogen für den Rest des Wochenendes um ins Gerätehaus. „Das hatten wir bei der diesjährigen Witterung sowieso als Plan B gedacht“, gibt Eckardt zu.

Die Meinungen der Beteiligten waren am Ende eindeutig, ihnen hatte das ungewöhnliche „Zelten“ einen riesen Spaß gemacht. „Das beste Zeltlager aller Zeiten“, nannten es sogar einige der jungen Teilnehmer spaßig.

Für sie war es eine ganz neue Erfahrung nicht wie sonst in Zelten, sondern in großen Schlafräumen das Wochenende zu verbringen. Ebenso wie die Übernachtung fiel auch das Unterhaltungsprogramm am Samstagmorgen regelrecht ins Wasser, weshalb sich die Organisatoren dazu durchrangen den Indoorspielplatz in Göttingen zu besuchen.

„Hier konnten sich die Kinder einmal so richtig austoben“, erklärt Eckardt weiter. Am Nachmittag hatte das Wetter dann zum Glück ein Einsehen und der geplante Orientierungslauf konnte starten. Zwar wurden die Stationen ebenfalls wetterbedingt aus dem Wald in den Ort verlegt, das tat dem Spaß und der Stimmung unter den Floriansjüngern aber keinerlei Abbruch. Bei vier Stationen mussten sie unter anderem in der Knotenkunde und beim Wissenstest ihr Können unter Beweis stellen. Damit sich die Kinder untereinander besser kennen lernen, wurden die Ortschaften bunt durcheinander gewürfelt.

„Schließlich möchten wir, dass alle gut zusammenarbeiten und nicht nur die Kinder, die sich bereits kennen.“ Das ist vor allem auch wichtig, wenn es für die Kinder später in der Einsatzabteilung ernst wird. „Schon seit mehreren Jahren arbeiten die Wehren der Verwaltungsgemeinschaft in einer Tagesalarmgruppe zusammen, das heißt, dass wir uns gegenseitig unterstützen, wenn Bedarf ist“, erklärt Eckardt.

Zum Abschluss des Wochenendes gab es für die drei bestplatzierten Gruppen eine Medaille sowie für alle Teilnehmer einen kleinen Pokal zur Erinnerung. Generell sind die Organisatoren mit ihrem Nachwuchs zufrieden. „Wir müssen uns nicht sorgen“, lautet die einhellige Meinung. In den letzten Jahren sind durch Senkung des Aufnahmealters zahlreiche Kinder zwischen sechs und zehn Jahren zur Feuerwehr gestoßen.

Trotzdem versuchen die Jugendwarte der einzelnen Orte immer wieder den Mädchen und Jungen verschiedene Höhepunkte, wie das alljährliche Zeltlager zu bieten. Als nächstes erwartet die Nachwuchsfeuerwehren unter anderem eine gemeinsame Einsatzübung, bei der sie ihre Jugendflamme-Abzeichen verdienen können, sowie eine Fahrt in den Heidepark Soltau, wo die Jugendfeuerwehr Niedersachsen zu einem Weltrekordsversuch eingeladen hat. Insgesamt 100 Mädchen und Jungen aus dem gesamten Kreis werden daran teilnehmen, davon ein ganzer Bus voll aus der VG Hanstein-Rusteberg.
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