Ähra Wollnitzke im Stadtrodaer Männervolkschor ist beendet

Der ehemalige Vorsitzende, Manfred Wollnitzke - li -, gratuliert seinem Nachfolger Thomas Köhler zur Wahl
 
Blumen für den Jubilar: Albrecht Gumper (Bildmitte) ist seit 50 Jahren Mitglied im Männervolkschor
Stadtroda: Männervolkschor Stadtroda | Stadtroda. „Eine Ära geht zu Ende!“ Manfred Wollnitzke gibt nach 17 Jahren seinen Posten als Vereinsvorsitzender des Männervolkschores Stadtroda an Thomas Köhler ab. „Die Vorstandsarbeit macht auch jetzt immer noch Spaß, ich bin aber der Meinung, dass dem Chor etwas frischer Wind gut tut, andere Leute wieder mehr Schwung in das Vereinsleben bringen“, lässt Manfred Wollnitzke als Grund für seinen Rückzug aus dem Vorstand durchblicken.

Lang anhaltender Applaus seitens der Chormitglieder nach Wollnitzke’s Rede kundeten davon, dass er seine Arbeit bislang bravourös meisterte. Zuvor berichtete er bereits über eine Stunde über die Aktivitäten des Chores im Vorjahr.
Er führte zur Statistik aus, dass unbedingt Nachwuchs, besonders im Bereich der Tenöre gefunden werden muss, „ohne Sänger gibt es keinen Männervolkschor (MVC). 24 Aktivitäten binnen eines Jahres wusste er auf zu zählen, welche neben der Probenarbeit, den Vorstandssitzungen und dem Intensivlehrgang die Vereinsarbeit bestimmten. Im Vorjahr musste ein neues Vereinslokal gefunden werden, in dem die Singstunden absolviert werden konnten - was auch gelang.
Mit der Verlegung der Singstunden von Freitag auf Mittwoch ist, wie später Liedermeisterin Susann Seidel-Glück gleichfalls ausführte, ein weiterer Schritt nach vorn getan. Zweifellos zu den Höhepunkten des Chorlebens zählte laut seinem Bericht die Aktive Beteiligung des Chores am Stadtfest - natürlich mit Chorkonzert in der Klosterruine - sowie das Weihnachtskonzert.
Aber auch Benefizkonzerte und Ständchen zu diversen Jubiläen zählte der Mann an der Spitze des MVC auf. Zu dem Thema Liedermeister führte er auf, dass mit Wolfgang Steudel, der für eineinhalb Jahre Susann Seidel-Glück vertrat, frischer Wind in das Chorleben kam. „Du hast uns alle ein Stück weiter voran gebracht“. Gleichfalls bedankte er sich bei Susann Seidel-Glück - die ein Glücksgriff für den Chor war. Übrigens war er es, der sie vor vielen Jahren zumMVCholte.

Zum Thema Probenarbeit mahnte er bessere Beteiligung an, forderte dazu auf, dass das Singen Spaß machen soll. Das Engagement vieler Chormitglieder für das Ehrenamt lobte Wollnitzke ausdrücklich, dankte ihnen ausdrücklich. Gleichfalls dankte er seinen Mitstreitern im Vorstand für die hervorragende und konstruktive Zusammenarbeit. Zahlreiche positive Dinge zählte er auf, die ihm auf Anhieb im Zusammenhang mit seiner 17-jährigen Vorstandsleitung einfielen: so die drei Festtage zum 50-jährigen Chorjubiläum, die Verleihung der Zelterplakette in Wolfenbüttel, die Strohfeste oder die neu arrangierten Klosterruninenkonzerte. Aber auch die Anschaffung von zwei neuen Chorkleidungen zählte er auf.

Dass er maßgeblichen Anteil am Erfolg des Chores hat, bestätigten später mehrere Redner, unter anderem sein Stellvertreter, Andreas Rossmann. Mit sehr großer Mehrheit wählten die Mitglieder des MVC Thomas Köhler zum Nachfolger von Manfred Wollnitzke.
Köhler warb zuvor eindringlich, bei der Wahl nicht auf Sympathie oder Antipathie zu achten, sondern im Sinne des Chores zu wählen.
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