Alt-Meusebacher "Weihnachten im Fackelschein" lockte die Besucher schaarenweise in das beschauliche Mittelalterdorf

Knecht Ruprecht kommt ... und bringt einen Apfel mit.
Meusebach: Mittelalterdorf | Meusebach. Obwohl – oder gerade weil der große Rummel mit diversen Fahrgeschäften und Verkaufsbuden fehlte – hatte Alt-Meusebach Sonntag Nachmittag einen unerwarteten Besucheransturm zu bewältigen.

„Weihnachten im Fackelschein“ sollte es sein, mit allerlei interessanten besonders für die kleinen Besucher. So der Plan von Organisatorin Petra Schulze. Und dieser ging gut auf.

Bereits lange vor dem eigentlichem Beginn strömten die Besucher herbei, um den vierten Advent in einer tatsächlich besinnlichen Atmosphäre zu geniesen.

Da zauberte Knecht Ruprecht gemeinsam mit Frau Holle, sehr zur Freude der kleinen Besucher, die Geschenke herbei, aber leider auch wieder weg. So gab es manches erstaunte Gesicht zu sehen, als Roland von Georgenberg alias Knecht Ruprecht echte Christbaumkugeln hervorzauberte und weiteren Schmuck für den kleinen Tannenbaum.

Für das Puppentheater gab es gar nicht genug Sitzplätze, so viele Knirpse wollten die Geschichte vom kleinen Weihnachtsbaum hören. Zwischendurch bekamen Weißbacher Kindergartenkinder und die Erdmannsdorfer Nachwuchstänzer ihren Auftritt.

Doch immer wieder huschte der Grinch durch das Mittelalterdorf. Was wollte der nur hier? Schon bald gab Gewissheit über sein Ansinnen. Er stahl Knecht Ruprecht das große Weihnachtsgeschenkebuch. Gemeinsam mit Frau Holle, der Eiskönigin und vielen Kindern suchte dieser den Grinch – und fand ihn in einem Kohlenmeiler versteckt. „Keiner mag mich, daher hasse ich Weihnachten“ so der grüne Wicht. Dank der Hilfe all jener, die ihn zuvor suchten, konnte der Bösewicht überzeugt werden, das Buch heraus zu geben. Zuvor las der grüne Bösewicht jedoch zahlreiche geheime Wünsche der Kinder lauthals vor. Nun ist jedoch das Weihnachtsfest gerettet, auch die letzten Wüsche können noch erfüllt werden.

Allerletzte Wunschzettel wurden als grandioses Abschlussbild des „Weihnachten im Fackelschein“ per Ballon gen Himmelpforten geschickt. Fackeln erhellten das gesamte Mittelalterdorf, Glühweinduft zog durch das Areal, selbst als sich die letzten Besucher auf den Heimweg machten.

„Das ganze ist hauptsächlich etwas für die Kinder, und die waren auch hellauf begeistert“ zeigt sich Petra Schulze überaus zufrieden mit dem Gelingen der Veranstaltung.

„Einzig etwas Schnee fehlte noch, um das ganze noch beschaulicher wirken zu lassen. Das hat in den letzten Jahren besser geklappt“, so Petra Schulze. „Da muss wohl unser Zauberer noch einmal etwas üben“ meint sie scherzhaft.
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.
Anzeige
Anzeige
Anzeige