Au revoir und bis bald!

Die französischen Schüler beim Empfang im Holzland-Gymnasium Hermsdorf (Foto: Rudolf Pörs)
 
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Willkommen in Hermsdorf! (Foto: Rudolf Pörs)
14. Schüleraustausch in Hermsdorf geht zu Ende


Der Bus ist ausgelastet, das Gepäck verstaut und das Fahrzeug fährt an und begibt sich auf den Weg nach Berlin. Überwiegend strahlende Gesichter sind zu sehen. Die Schüler stellen sich in einer Reihe an der Straße auf und führen eine Laola-Welle durch, als der französische Bus an ihnen vorbeifährt.
So eine Szene kann man aller zwei Jahre am Gymnasium in Hermsdorf erleben – nämlich wenn eine Schüleraustauschwoche zwischen den Ruffecois aus Frankreich und den Hermsdorfer Gymnasiasten ein Ende nimmt.
Eine Woche lang sorgten diese und deren Eltern als Gastfamilie für Schüler aus unserem Nachbarland. Ein zweitätiger Aufenthalt in der deutschen Hauptstadt sollte nun den Besuch in Deutschland für die Franzosen letztendlich abrunden.
Doch wie verlief die Woche eigentlich für unsere Gäste in Thüringen? Was machte den 14. Schüleraustausch zwischen Ruffec und Hermsdorf so besonders? Und wann gibt es das Wiedersehen?



Samstagabend halb acht - der zweite Juli, die Gymnasiasten aus Hermsdorf der Klassenstufen sieben bis elf erwarten sehnsüchtig ihre Austauschpartner aus Ruffec, einer
4000-Einwohnerstadt im Westen Frankreichs.
Einige bekannte Gesichter tauchen für diejenigen auf, welche im vorherigen Jahr zum 13. Schüleraustausch die französische Kleinstadt selbst besuchten.
Das Ziel des Austausches besteht nicht nur darin, den Gästen Sprache und Kultur der Deutschen näher zu bringen, sondern es sollte auch dazu beitragen, dass neue Freundschaften entstehen und neue Kontakte geknüpft werden können.
Am Wochenende waren die französischen Schüler in den jeweiligen Gastfamilien aufgeteilt um so einen Eindruck über unsere Gewohnheiten - sei es das Essen oder die Lebensart - zu bekommen.
Auf dem fünftägigen Programm stand beispielsweise eine Rundfahrt durch das Holzland, ein Besuch in der Stadt der Dichter und Denker Weimar, eine Besichtigung der Wartburg in Eisenach und selbstverständlich ein Aufenthalt an den Kernbergen in Jena. Die zahlreichen Führungen durch Museen, die Abende in den einzelnen Familien und sogar Bratwurstverkostungen gaben unseren Gästen aus Frankreich letztendlich einen guten Einblick in die Tradition und Kultur Thüringens.
Die Einschätzung des Schüleraustausches fiel bei den Teilnehmern letztendlich trotz allem unterschiedlich aus. Auf der einen Seite ist der Austausch für alle Beteiligten natürlich etwas Unvergessliches und immer eine neue Erfahrung. Jedoch für diese, welche vor zwei Jahren ebenfalls zu Gast waren, sei es fast das gleiche Programm gewesen.
„Langweilig war es nicht, aber man sah eben schon bekannte Orte und Museen“, so einzelne französische Schüler nach dem Austauschprojekt.
Nichts desto trotz ist der 14. Schüleraustausch zwischen den Hermsdorfern und den Ruffecois – so nennt man die Einwohner der Kleinstadt - durchaus geglückt. Der Abend vor der Abfahrt sprach da eine eindeutige Sprache. „So getanzt wurde vor zwei Jahren nicht. Die Stimmung war deutlich besser.“, so Kevin Jung aus der elften Klasse, der an diesem Abend als Discjockey für die passende Musik sorgte.
Freuen kann man sich jetzt schon auf den nächsten Schüleraustausch. In einem Jahr werden die deutschen Schüler wieder in die Kleinstadt Ruffec fahren, sodass dieses Projekt auch lange erhalten bleibt – daran hat aber wohl keiner Zweifel.

Wenn eine Laola-Welle zum Abschluss die Runde macht und man im Grunde genommen nur strahlende Gesichter sehen kann ist es keine Frage, dass der 14. Austausch genauso wie die Vorhergehenden ein voller Erfolg war.
Bedanken möchten sich die Verantwortlichen vor allem bei den Gastfamilien, welche so einen Austausch überhaupt ermöglicht haben. Auch den jeweiligen Schülern wird dieser Dank zu teil.
Auf deutscher Seite sind vor allem die Lehrer Frau Lüder, Frau Kempe, Frau Leisering und Herr Kaufmann hervorzuheben, welche dieses Projekt organisiert beziehungsweise tatkräftig unterstützt haben.
Das Holzland-Gymnasium Hermsdorf sagt danke und hofft, dass der Schüleraustausch mit der Kleinstadt Ruffec auch weiter lange bestehen bleibt. Aber was spricht schon dagegen?
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