Auch das 20.Musikfest in Tröbnitz wurde wieder ein Highlight in der Region

Nicht fehlen beim Musikfest darf das Jugendblasorchester Tröbnitz als Mitveranstalter. Dominique Moratzki (re) leitet das Ensemble mit viel Engagement.
 
Der Posaunenchor Stadtroda machte am Sonntag früh den Auftakt für das Musikfest in Tröbnitz. Durch ihr deutlich moderneres Programm passte die Formation aus Stadtroda hervorragend in das Tröbnitzer Gesamtkonzept.
Tröbnitz: Festscheune | Am Sonnabend und Sonntag stellten die Tröbnitzer Musikvereine erneut überaus erfolgreich unter Beweiß, dass Tröbnitz zu Recht den Beinamen Musikdorf trägt.

Zum nunmehr 20.Mal luden die Tröbnitzer Musikanten gemeinsam mit dem Jugendblasorchester (JBO) zum Musikfest ein.

Das große Jubiläumsfest startete mit einem Theatermusical. Wie im Vorjahr auch schon. „Das war richtig gut besucht, die Gäste zeigten sich überaus begeistert“ zieht Henrik Harnisch eine positive Bilanz des Auftaktes.

Er war es auch, der aus Kostengründen das Stück „Schneewittchen - hitverdächtig unterwegs“ binnen zwei Wochen, frei nach den Gebrüdern Grimm, schrieb und das Arrangement übernahm. Der er nebenher an seiner Diplomarbeit schrieb, freute er sich über viel Unterstützung.

So zählt er unter anderem Claudia Seibel (Theatergruppe), Kerstin Harnisch (Rhythmikgruppe), Rainer Fahr (Jugendblasorchester) Andrea Hädrich (Bühnendekoration), aber auch Inge Emmermacher (Erzählerin) oder die Bühnentechniker auf, die ihm zur Seite standen.

Für die Gesamtmoderation am Sonntag erhielt er übrigens Zuarbeit von seiner Co-Moderatorin Stefanie Pohl.

Dass in Tröbnitz der Musikernachwuchs gefördert und gefordert wird, stellte nicht nur die Nachwuchsgruppe des JBO in den Mittagsstunden unter Beweiß.

Auch die Tatsache, dass in Tröbnitz ausgebildete Musiker ihrem Verein treu bleiben, wurde öffentlich honoriert. So sind es Steffen Zipfel, Christian Kühl und Nico Staps, die inzwischen seit 25 Jahren dem Jugendblasorchester ihre Kraft widmen. Allen drei Musikern wurde die „Ehrennadel in Silber mit Kranz und Jahreszahl der Bundesvereinigung deutscher Musikverbände“ zuerkannt.

Wie bereits am Sonnabend griffen sich auch am Sonntag die Musiker gegenseitig unter die Arme. So half am Sonnabend Lutz Seidel (Tröbnitzer Musikanten) beim Auftritt des JBO aus, im Gegensatz dazu musizierte am Sonntag Vormittag Andrea Fahr (JBO) bei den Tröbnitzer Musikanten. Auch später setzte sich dieser Austausch fort.

Bereits gegen Mittag waren alle Plätze in der Festhalle sowie unter dem Festzelt besetzt, obwohl selbst Bürgermeister und Schirmherr, Wolfgang Fiedler unermüdlich Bänke und Stühle mit heran schleppte - was das große Besucherinteresse unterstreicht.

Auch die gute Planung mit Klößen und Gulasch oder 37 Bleche Kuchen sowie allerlei weiteren Köstlichkeiten passte optimal, wie Ingrid Staps, JBO-Chefin, berichtet.
Dass auch richtige Fans der Blasmusikszene nach Tröbnitz kommen, erzählt die überraschte JBO-Chefin. Extra wegen dem Jugendblasorchester Tröbnitz kam Werner Tittel aus Eisenberg nach Tröbnitz, um eine Autogrammkarte des JBO zubekommen. Der Sammler ist inzwischen im Besitz von rund 6000 verschiedenen Autogrammkarten, wie er stolz Bilanz zog.

Nahezu alle Orchestermitglieder und Förderer waren im Dauereinsatz, um das tolle Event gelingen zu lassen. Dass das Musikfest eine große Bereicherung für die Region ist, zeigte sich an Hand des begeisterten Publikums.

So kam Karl-Heinz Hildebrandt aus Stadtroda als treuer Blasmusikfan nur zu gern. „Ich glaube, ich habe kein Musikfest ausgelassen. Das ist einfach nur tolle Musik. Ich bin immer wieder auf’s neue begeistert“ so Hildebrand. Ähnlich Stimmen waren immer wieder zu hören.

Selbst Henrik Harnisch, der im JBO aktiv tätig ist, zeigte sich erneut überrascht, von der Begeisterung des Publikums.

Das Grand-Finale, welches sämtliche Musiker des Tages vereinte, leitete wiederum die begeisterte Dominique Moratzki, die für das JBO die musikalische Leitung in den Händen hielt.
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