Ausführlicher Nachtrag zur 1.Meusebacher Faschingsveranstaltung unter dem Motto "Meusebach Helau, in Gallien tobt die Sau"

Der Ausrufer vom Gallien-Kurier (Daniela Wieschke) berichtet kurz über das kleine, wehrhafte Dorf Meusebachnix, das von den Römern noch immer nicht eingenommen werden konnte. Am Sonnabend war in Meusebach der Auftakt zur 38.Faschingssaison, die unter dem Motto "Meusebach Helau, in Gallien tobt die Sau" steht.
 
Kneipix (Volker Putze) kommt freudestrahlend zu seinem Auftritt. Am Sonnabend war in Meusebach der Auftakt zur 38.Faschingssaison, die unter dem Motto "Meusebach Helau, in Gallien tobt die Sau" steht.
Meusebach: Spatzenjägerhalle | Meusebach. „Keiner will sterben, das ist doch klar. Wozu sind denn dann Kriege da?“ sangen Römer und Gallier am Sonnabend Abend in der Meusebacher Spatzenjägerhalle – und legten ihre Streitigkeiten bei.
Dem Voraus ging eine Debatte um die Neuigkeiten, die zwar schon einige Tage alt sind, doch erst jetzt bis in das kleine, wehrhafte Dorf – heute bekannt als Meusebach – vordrangen.
Vom Ausrufer des Gallien-Kuriers (Daniela Wieschke) verkündete Informationen über das wehrhafte Dorf, welches sich Trotz übersichtlicher Bestechungsgelder von Landratius Andreas Hellerix aus Eisenbergium oder Abgeordnetix Wolfgang Fiedlerix (er vertritt Erfurtium) setzt Meusebachnix sich noch immer standhaft zur Wehr gegen die Römer und die Eingemeindung. Zwischendurch kehrte Marathonix in das Dorf zurück, berichtete, die Römer seien in Geisenhainix eingefallen.
Dort hätten sie die Taverne Fischerix überfallen. Die Gefahr eines erneuten Angriffes auf Meusebachnix stieg somit an. Der Druide wurde bemüht, um den Zaubertrank zu brauen, während Asterix (Roland Luft), Obelix (Torsten Schwarz), der Musikus (Peter Löscher) und Kneipix (Volker Putze) die Neuigkeiten aus Stadtrodanix ausdiskutierten.
So wusste Asterix, dass der dortige Dorfälteste Klaus Hempelix von Landratius Andreas Hellerix abgesetzt wurde, nun aber doch wieder im Amt ist. Marathonix kehrte aufgeregt zurück: „die Römer kommen!!!“.

Mit diversen Angriffsformationen erreichten sie zunächst noch nichts. Erst als sie mit dem Gangnam Style begannen, stieg die Verwirrung, das Dorf Meusebachnix drohte zu fallen. Einem schlauen Gallier spielte jedoch das Lied „Keiner will sterben ...“ ein – und rettete so das Dorf.

Das kleine Gallische Dorf, in dem sich die Gäste zur Auftaktveranstaltung des Meusebacher Faschings wieder fanden, rief bei vielen Besuchern Begeisterung hervor. „Das sieht richtig gemütlich aus, mal abgesehen davon, dass es das Motto perfekt umsetzt“ konstatiert Grit Rosenkranz, die extra aus Weida gemeinsam mit Ehemann Dirk zum Meusebacher Fasching kam.

Meusebachs Faschingspräsident Wilfried Schwarz zeigte sich vor dem Start in die 38.Saison sehr aufgeregt: krankheitsbedingte Absagen trieben ihm die Schweißperlen auf die Stirn.
Das Programm wurde gekürzt - und war letztlich dennoch lang genug. So eröffnete das Eisenberger Funkenmariechen den Abend – während DJ Hartmut Scheer noch kleine Anlaufprobleme mit der Technik hatte.

Büttenredner Klaus Bergner berichtete von seinen Problemen als Familienvater und auch davon, dass die Kinder eine Phase durchleben, in der die Eltern immer schwieriger werden. Auch würde er jetzt ein Ceranfeld aufs Dach bekommen.

Grüße aus der Kreisstadt überbrachte der Chef des dortigen Karnevalsverein, Hartmut Lindner, der seine drei Funken tanzen lies. Einen kleinen Orden („wir haben in zwei Jahren unser 30-jähriges Jubiläum, bis dahin wollen wir kleinere Brötchen backen“) überreichte er an seinen Meusebacher Kollegen, Wilfried Schwarz. Zum 30.Jubiläum will Lindner an Wilfried Schwarz wieder einen großen Orden überreichen.

Der Hausherr gibt gern auch jungen Künstlern die Gelegenheit, sich zu präsentieren – auch wenn es nicht so ganz zum Faschingsprogramm passt. In diesem Jahr waren es Saxophonisten vom Jugendblasorchester Tröbnitz, die eine ganz andere Musikrichtung vermittelten.

Letztlich schloss Hartmut Pohl in der Bütt den Abend ab, wobei er wieder einmal über alles und jeden her zog, selbst den anwesenden Wolfgang Fiedler nicht aus lies.

Zaubertrank mixten Kerstin und Sylvia an der Bar in großen Mengen, ebenso wie die beliebten Spatzenhirne, verstärkten so das Feeling eines kleinen wehrhaften Dorfes, eingeschlossen von Römern.

Ausflüge nach Meusebachnix sind am 9.2. und 16.2. noch möglich.
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