Ausführlicher Rückblick zur 1. Faschingsveranstaltung im Meusebacher Jubiläumsjahr

Meusebacher Faschings-Urgstein: Hans Kleiner, der damals gemeinsam mit Ehefrau Brigitte den Fasching im Forsthaus initiierte.
 
Einen Kurzrückblick über 40 Jahre Faschingsgeschichte gab auch Präsident Wilfried Schwarz ab.
Meusebach: Spatzenjägerhalle | "Wer hätte das gedacht, dass da mal so etwas großes daraus wird. Da gehe selbst ich mit meinen 88 Jahren noch mal gern hin, natürlich mit meiner Frau Brigitte, um mir das anzusehen. Das ist einfach toll, da hat sich die Mühe damals gelohnt" meinte der Begründer des Meusebacher Faschings, Hans Kleiner, am Sonnabend Abend nach dem überaus sehenswerten Programm in der Meusebacher Spatzenjägerhalle.

Obwohl damals die Bedingungen ganz andere waren, stellten auch die damaligen Initiatoren etwas auf die Beine. Etwas, was sich bis heute zu einem echten Highlight in Meusebach und darüber hinaus entwickelte.

So holte man sich später Unterstützung von der Sportgruppe Tröbnitz, den Quirlaer Funken oder auch den Gaudimotten aus Molbitz.

Hinzu kamen schon in den frühen Jahren die Büttenredner Klaus Bergner und Hartmut Pohl - besser bekannt als Elfriede.
Dies berichtete Faschingspräsident Wilfried Schwarz in seinem Resümee der vergangen 40 Jahre. Er ist auch seit dem Gründungsjahr dabei, ist inzwischen der vermutlich altgedienteste Faschingspräsident in Thüringen. Und schon war er wieder beim Thema, holte die Funken aus Molbitz auf die Bühne. Ihnen schloss sich Klaus Bergner in der Bütt an, ehe Hans Kleiner in seinen Worten an die Anfänge des Meusebacher Faschings erinnerte.

"Im Forsthaus, mit Fichtendekoration und den Holzhackerbuam sowie den Borkenkäfern als musikalische Unterhaltung - auch das war eine schöne Zeit!" so Hans Kleiner, der selbst jahrelang in der Bütt stand und dabei tosenden Applaus erntete.

In einer Showeinlage kamen die Faschingsfreunde der Seitentäler als diverse Kirchengrößen, um sowohl Faschingspräsident Wilfried Schwarz als auch den Mitgliedern der Meusebacher Faschingsgesellschaft (MFG) die Beichte abzunehmen und sie von ihren Sünden frei zu sprechen - schließlich "wird ja im Dorfgemeinschaftshaus gar mächtig gesündigt" so Pabst Eitel Metzler. Den Zwischenruf eines Meusebachers "so viel Zeit habt ihr gar nicht" parierten die Heiligen mit "wir arbeiten auch in drei Schichten" sehr clever.

Anschließend war es wieder Zeit für Tanz und Unterhaltung. Mit den Molbitzer Funken und ihrem zweiten Auftritt sowie den Molbitzer Gaudimotten blieb die Stimmung auf einem hohen Niveau. Deren Beitrag passte sowohl zum Vorjahresmotto "Bauer sucht Frau" als auch zum diesjährigen Thema "Damals war's". Schnell ergriff noch der zweite Meusebacher Büttenredner, Hartmut Pohl das Wort. In diesem Jahr als Otto, zog er vornehmlich über seine geliebte Elfriede her.

Endlich begann der lang ersehnte Auftritt der Meusebacher Faschingsgesellschaft (MFG).
Als Putzfrauen Clara und Berta liesen Kerstin Bergner und Birgit Meister die 40 Jahre nochmals Revue passieren, erinnerten sich an das Besenschwingende und Chan Chan tanzende Männerballett, die jüngeren Burschen, welche von "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel" bis Gangnamstyle alle Tanzrichtungen darboten. Doch auch die Pioniere, Danyel Gerard mit seiner "Wuchtbrumme" von Butterfly oder Jürgen Drefs "Ein Bett im Kornfeld" zeigten sich als fest eingebrannt im Hinterkopf der Putzfrauen. Auf die Rückansichten (Knackärsche) der "Wolkenschieber" schauten die beiden Damen gleichfalls gern zurück, holten aber auch Roy Black und Anita zurück in die Spatzenjägerhalle.

Schlussendlich traten sie selbst, als Boney M mit "Rivers of Babylon" in Aktion. Alles in allem ein wiederum sehr stimmiges Programm, welches beim Publikum sehr gut ankam und Meusebach als Faschingshochburg abermals bestätigte.
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