Barbieausstellung im Stadtmuseum: Viel mehr als ein Modepüppchen

Barbie in den Vitrinen des Eisenberger Stadtmuseums...
Eisenberg: Stadtmuseum | Das Eisenberger Stadtmuseum beherbergt in seiner jüngsten Sonderausstellung Puppen. Nicht irgendwelche, sondern die meist verkaufte Ankleidepuppe der Welt: Barbie! In den ersten 40 Jahren wurden
weltweit eine Milliarde Barbies
verkauft.
Seit nunmehr 50 Jahren ist sie aus den Kinderzimmern nicht mehr wegzudenken – auch wenn sich an noch keinem anderen Spielzeug die Geister mehr geschieden haben, als an der 29 Zentimeter großen Puppe. Keine Babypuppe, kein Schmusepüppchen – also keine Puppe im üblichen Sinn. Barbie, die Puppe im Stil einer jungen, modernen Frau ist mehr Freundin und Vorbild für Mädchen. Emanzipiert und unabhängig.
Vielleicht liegt darin der Grund, dass sie bei vielen Eltern oft so abgelehnt wird?! Martina und Johanna Mahler aus Jena, Mutter und Tochter, trugen gemeinsam eine Sammlung zusammen - im Internet, auf Barbiebörsen und Flohmärkten sowie mit Hilfe gleichgesinnter Sammlerfreunde.

„Die Freude an Barbies hat in unserer Familie Tradition - kein Wunder bei drei Töchtern. Schon Johannas ältere Schwester Maria begann 1994 zu sammeln. Sie und Theresa, die jüngste im Schwesterntrio, schenkten später alle Barbies Johanna zum Aufbau ihrer Sammlung“, schildert Mutter Martina den Anfang einer Puppenliebe, die auch sie schließlich erfasste. Johannas Part sind die Puppen der 80er und 90er Jahre, viele davon in Originalboxen, die speziellen Sammlerausgaben der 90er Jahre und die Designer Barbies – von Dior bis Klein...
Martinas Herz schlägt insbesondere für die alten Puppen der 60er und 70er Jahre. Mittlerweile umfasst die Sammlung der beiden Frauen rund 2500 Barbiepuppen nebst originalem Zubehör. In der aktuellen Ausstellung sind etwa 400 von ihnen zu sehen – darunter Sonderausgaben und seltene Sammlerpuppen. Von den Swinging-Sixties der 60-er Jahre über die Flower-Power Barbies der 70-er bis zur Modedesigner- Barbie. Barbie als Braut, als
Camperin, im Discofieber, mit Sportwagen, in Reisebegleitung und anderen Alltagssituationen mit Freunden.
Zu sehen aber auch als Märchenfigur, als „Petra“ – Barbies deutscher Schwester oder „Steffi“ – der DDR-Barbie. Und natürlich international – China, Russland, Ägypten, Irland…
„Wir hoffen, das Interesse Erwachsener an der Vielfalt von Barbie zu wecken und die oft vorherrschende Meinung, dass Barbie rosa, eintönig & weltfremd sei, zu widerlegen. Barbie ist immer aktuell, ein Abbild genau der
Zeit, in der die Kinder leben.
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