Barock-Audienz in der Schlosskirche

Bea Müller alias Herzogin Christiana bei Papa im Schlossgarten…
Eisenberg: Schlosskirche | Bea Müller wandelt mit neuer Traumrolle auf historischen Spuren

Einen Volltreffer für die Stadt Eisenberg, für die Region und ihren Tourismus möchte Laienmimin Bea Müller aus Eisenberg gern mit ihrer neuen Rolle als Christiana, Tochter des einstigen Herzog Christian, landen. Bei den Besuchern der wunderbaren, barocken Schlosskirche direkt am Schloss „Christiansburg“.

Sie einladen, zum einen auf realistischen historischen Spuren zu wandeln, zum anderen der Fantasiefigur in ihrer künstlerischen Freiheit zu folgen. Historisches Wissen gepaart mit unterhaltsamer, schauspielerischer Dramaturgie in Form eines Monologes zu erleben. Nun gut – Monolog ist vielleicht nicht ganz richtig… Im Zwiegespräch mit dem unsichtbaren Hofmeister Albert oder im spontanen „tete-á-tete“ mit dem Publikum wird Herzogin Christiana von Zeit zu Zeit sehr lebendig und zur adeligen Reiseführerin in die Vergangenheit.

Dann wird sie die Besucher zu einer 35-minütigen „Barock-Audienz“ bitten, bei der sie Historisches und Fiktives über die einstigen Schlossbewohner erfahren. Ein bunter Mix soll es werden aus Theater, Schauspiel, Rezitation, Barock-Kabarett sowie zauberhaften Klangwelten wie dem Mohrenwalzer und spektralen Sichtweisen. Selbstverständlich standesgemäß gekleidet in prächtige Barockkostüme und bunte Perücken.

„Nach der Idee habe ich nicht gesucht, sie hat mich gefunden. Ganz plötzlich war sie da“, so die Laiendarstellerin, die seit einigen Jahren auf Kleinkunstbühnen zu Hause ist. Mit Loriot-Programmen gemeinsam mit Dr. Schwarz, dann in ihrer Paraderolle als Putzfrau Antonella oder beim Hainspitzer Krimidinner „Hallo Herr Kaiser, wo ist die Leiche“.

Auf der Suche nach neuen Rollen hatte sie sich lange gefragt, warum es in Eisenberg eigentlich keinen Nachtwächter gibt, der für „Nachtwandler“ aus Nah und Fern ab und zu Licht ins Dunkel bringt…Doch so richtig „klick“ gemacht hat es dabei nicht. Ob das heute noch originell wäre, wo es mittlerweile andernorts Nachtwächter wie „Sand am Meer“ gäbe, bezweifelt sie und ist froh, über die herzogliche Idee „gestolpert“ zu sein.
Die Eisenbergerin, die sich in der Mohrenstadt wohl fühlt und eher deren Sonnen- als die Schattenseiten bemerkt, wäre gern Botschafterin für ihre Stadt mit einem eigenen Programm.

Das erste Mal plaudert sie ist sie in ihrer neuen Rolle am 2. Juni 15 Uhr in der Schlosskirche aus dem „Schlosskästchen“. Dann am 3.6. ebenfalls 15 Uhr und am 4. und 5. Juni im Rahmen des Stadtfestes jeweils 16 Uhr. Infos: 036691/52471.
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