Belgische Bartkaninchen stehlen allen anderen Langohren die Schau

Helmut Klaus, der älteste Züchter des Vereins züchtet seit 1950 nur Langohren der Rasse Holländer. Er stellte seine Zuchterfolge ebenfalls zur Werbeschau am Sonnabend in Albersdorf mit aus.
Albersdorf: Vereinshaus T 182 | Albersdorf. Die Belgischen Bartkaninchen von Gerd-Joachim Krauße waren am Sonnabend der Hingucker schlechthin bei der Werbeschau des Kaninchenzuchtverein T182 Stadtroda.

In Albersdorf hatten die Vereinsmitglieder an ihrem Vereinsdomizil alle dreizehn Rassen von Langohren, die sie im eigenen Verein züchten, ausgestellt.
Der Hermsdorfer Hobby-Kaninchenzüchter Gerd-Joachim Krauße wollte sich eigentlich nur mit den Züchtern des Vereins austauschen, kam aus diesem Grund nach Albersdorf.
Nach kurzer Absprache mit Winfried Held holte er flugs noch aus Hermsdorf drei von seinen sehr seltenen Belgischen Bartkaninchen. Diese wurden von den Besuchern als absolutes Highlight der Ausstellung von zweiunddreißig Tieren angesehen. „Schau mal, die sehen aus wie Löwen“ war immer wieder zu hören.
„Ich bin in keinem Zuchtverein, halte die Kaninchen nur so, aus Spaß“ erzählt Gerd-Joachim Krauße, der seit vielen Jahren einen sehr engen Kontakt zu den Vereinsmitgliedern des T182 pflegt.

Im Mittelpunkt jedoch stand ursprünglich die Tatsache, dass sich die Kaninchenzüchter einerseits wieder in der Öffentlichkeit präsentieren und ihre Zuchterfolge darlegen wollten. „Andererseits wollen wir mit dieser Schau auch das Leben in Albersdorf etwas bereichern“ berichtet der Kreisverbandsvorsitzende Winfried Held. „Da kommen doch sehr viele Albersdorfer, nur um mal zu schauen, mit uns zu erzählen“.

Ausgestellt waren neben den Alaska des ehemaligen Vereinsvorsitzenden, Günter Poser auch die Farbenzwerge Havanna und die Hermelin Blauauge der Zuchtgemeinschaft Werner oder die Holländer von Helmut Klaus. Er ist mit seinen 77 Jahren das älteste Vereinsmitglied, züchtet seit 1950 Kaninchen und ist seit 1966 im Mitglied im Stadtrodaer Verein. Seit Beginn seiner Zuchttätigkeit ist er den Holländern treu. „Für mich kommt keine andere Rasse in Frage“ so der rüstige Zuchtfreund.

Eine sehr seltene Rasse stellte Edgar Eisenschmidt aus: die Weißgrannen in schwarz. Diese Rasse wurde nachweislich von Kläre Geißler im Jahr 1949 in Bad Klosterlausnitz herausgezüchtet. Sie sind etwa 3,5 bis 4 Kilogramm schwer, haben eine große Aufzuchtleistung und werden nur noch von drei Züchtern im gesamten Kreisverband gezüchtet. Jedoch mit wechselnden Erfolg, wie Winfried Held zu berichten weiß.
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