Bremsnitzer Dorffest lockte mit Harlekin, den Stadtbummlern und Ponyreiten

Harlekin Fips animierte die Kinder während des Bremsnitzer Dorffestes ganz gezielt, übte mit ihnen das jonglieren und sorgte generell für Erheiterung.
Bremsnitz: Dorfplatz | Mit dem Dorffest, welches spätestens gestern Nachmittag den letzten Bremsnitzer Einwohner auf den Festplatz lockte, vereinten die Bremsnitzer wieder den Waldgottesdienst mit dem Dorffest. „Der Waldgottesdienst ist immer am ersten Wochenende im September, jetzt hat es endlich gepasst, dass wir das Dorffest damit verbinden“ berichtet Bürgermeister Tino Fuchs.

Nach dem Gottesdienst nutzten verhältnismäßig viele Gäste die Gelegenheit, auf dem Festplatz ihr Mittagessen ein zu nehmen – zu Hause blieb der Herd kalt.

Ab 14.00 Uhr kam dann richtig Action hinzu.

Harlekin Fips animierte die rund 15 einheimischen und zahlreichen fremden Kids, lernte so manchem das jonglieren. Doch auch die, die es nicht lernten, hatten ihren Spaß. Parallel dazu ließen sich die Knirpse von erfahrenen Frauen schminken, machten dem Harlekin richtig Konkurrenz.

Ganz kurzfristig organisierte das Veranstalterteam, hier seien Birgit Frisch, Juliane Fuchs und Anja Freitag stellvertretend für alle aktiven genannt, noch das Ponyreiten. „Wir haben in diesem Jahr keine Hüpfburg, da waren die Kinder schon traurig, als sie dies hörten“ sagt Brigitte Frisch. „Daher organisierten wir als gelungene Überraschung das Ponyreiten“.

Stolz ist Tino Fuchs darauf, dass es trotz bürokratischer Hürden gelang, wieder eine Tombola zu organisieren. „Viele Sponsoren fanden sich bereit, so dass wir aus dem Gesamterlös mindestens eine, wenn nicht sogar zwei Rentnerbänke anschaffen wollen“.

Zugleich lobt er die hervorragende Zusammenarbeit im Ort. „Das Dorffest ist, neben dem Hexenfeuer, die einzig größere Veranstaltung für die rund 140 Einwohner. Da helfen alle mit, egal ob in der Vorbereitung oder beim Abbauen. So muss heute Abend noch unser Festzelt abgebaut werden, da die Wendeschleife morgen früh wieder für den Schulbus nutzbar sein muss. Aber das klappt bei uns immer bestens“.

Unterhaltung für die reifere Jugend war mit den Stadtbummlern gewährleistet, so dass auch viele ortsfremde gern in Bremsnitz Station machten.
Bereits am Sonnabend musizierten die Schlendriane, lockten so zum Auftakt des Festes viele Gäste an. „Schon das kam gut an!“ blickt Birgit Frisch zurück.
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