Das Fleck-Sauer-Ensemble lädt zur musikalischen Zeitreise ein

von links: Uwe Böttner, Wolfgang Sachse, Holger Weiße, Tobias Merker, Thomas Bermig, Jörg Friedrich (Foto: Fleck-Sauer-Ensemble)
Ob Hermsdorfer Straßenfest oder Kneipennacht, diese Musikergruppe darf nicht fehlen: Das „Fleck-Sauer-Ensemble“.
Mit den Hits der 30-50er Jahre können Uwe, Wolfgang, Holger, Tobias, Thomas und Jörg sowie Alt als auch Jung für sich begeistern. Sie verwandeln jede Veranstaltung in eine stimmungsvolle Party und machen den Abend zu einem besonderen Erlebnis.
Für mich bot sich die Gelegenheit die Ensemble-Mitgliedern zu treffen.



Das „Fleck-Sauer-Ensemble“ besteht aus sechs Mitgliedern.
Wem wird welche Aufgabe zu teil?


Uwe spielt die Geige, wobei Wolfgang unser Gitarrist ist. Mit der Trompete kann Holger etwas anfangen und Tobias zupft am Kontrabass. Schließlich ist Thomas unser Trommler und Jörg ist mit dem Akkordeon beschäftigt.


Wie habt ihr euch gefunden?

Am ersten Donnerstag im Jahr 2007 gab es mal einen Termin im Altenburger Hof, der damals neu eröffnet hatte. Bei der Verabredung dazu hieß es nur, dass wir ein Instrument mitbringen sollten.
Im Endeffekt wusste niemand so genau, was das werden sollte. Man konnte sich aber denken, dass wir Musik machen wollten.
Nach etlichen Besprechungen war das Repertoire festgelegt. Das heißt nicht, dass wir immer nur das Gleiche spielen.


Wie seid ihr dann auf den Namen „Fleck-Sauer-Ensemble“ gekommen?

Wir dachten an Essen. Der Name "Peter Hacke" war als Quintett schon
vergeben. Auch "Max Stramm" wollte für unser Orchester nicht so richtig
passen. Saure Flecke wollte nie jemand freiwillig essen, also musste
dieser Name wohl auch frei sein. Deshalb präsentieren wir uns nun als das "Fleck-Sauer-Ensemble".


Warum spielt ihr Musik der 30-50er Jahre?

Die Musik aus dieser Zeit hat unser ungeteiltes Interesse geweckt. Ständig haben wir gesucht, wie wir Stücke, die sonst nur von großen Salonorchestern vorgetragen werden, auch für unsere Besetzung spielfähig machen könnten.
Außerdem möchten wir, dass diese Musik nicht verloren geht. Es gab wirklich schöne musikalische Werke und wir möchten diesen Musikstil auch immer wieder zu neuem Leben erwecken.


Verfolgt ihr einen gewissen Zweck oder ein Ziel mit eurer Musik?

Ja, denn mit unserer Musik möchten wir Freude und Geselligkeit zum Ausdruck bringen. Das Schönste ist, wenn man die Leute um einen herum durch die eigene Musik zum Lachen bringt.
Außerdem möchten wir junge Leute davon überzeugen, mal selbst ein Instrument spielen zu lernen.


Wo seht bzw. erhofft ihr euch in 10 Jahren? Und wo möchtet ihr am liebsten spielen?

Wir wünschen uns im Grunde genommen nur, dass wir wie bisher in unserer kleinen Gruppe weiter Musik machen dürfen und anderen Leuten damit eine Freude machen können.

In der “Carnegie Hall” von New York. Dort hatten die “Beatles” ihren Debut-Auftritt und das wäre ein Traum für uns, einmal dort zu spielen.


Was ist das Besondere an euch und wo fühlt ihr euch wohl, wenn ihr spielt?

Gibt es eine CD von uns: Nein! Die Lieder, die wir spielen, gibt es ja schon alle und die Katastrophe, die bei unseren Auftritten stattfindet kann man mit einer CD nicht konservieren. Für uns kann man sich eben nur live begeistern.

Am wohlsten fühlen wir uns, wenn wir bei Bekannten auf Hochzeiten oder Geburtstagen spielen können. Wir haben auch schon vor 200 Leuten gespielt und sogar unserer Ministerpräsidentin auf der Grünen Woche in Berlin ein Ständchen gebracht, alles ohne elektronische Verstärkeranlagen, denn da legen wir absoluten Wert drauf. Die Menschen haben schon vor 100 Jahren in Wirtshäusern Musik gemacht, da gab es so etwas noch nicht und es hat trotzdem funktioniert.


Möchtet ihr noch irgendetwas loswerden?

Am Liebsten würden wir uns mal von einer Stadt mit vielen Lokalen einladen lassen und dabei versuchen, unseren Rekord zu brechen. Dieser liegt darin, dass wir an einem Abend spontan in mehr als elf Anlaufpunkten mit einem Ständchen aufgeschlagen sind.


Vielen Dank für das Gespräch!

Michael Sieß
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1 Kommentar
Kerrin Viererbe aus Hermsdorf | 25.02.2011 | 11:05  
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