De Randfichten zum Jubiläum in Thüringen

Wann? 08.09.2012 20:00 Uhr

Wo? Straßenfest, Alte Regensburger Straße, 07629 Hermsdorf DE
De Randfichten, das sind: (von links) Michael "Michl" Rostig, Thomas "Rups" Unger und Thomas "Lauti" Lauterbach. (Foto: Agentur)
 
Am 8. September treten sie in Hermsdorf auf. (Foto: Agentur)
Hermsdorf: Straßenfest | Zum 20-jährigen Bestehen reist die erzgebirgische Kultband durch ganz Deutschland. Am 8. September spielen sie zum Straßenfest in Hermsdorf.



Mit dem Song „Lebt denn dr alte Holzmichl noch?“ gelang ihnen 2004 der Sprung auf Platz 3 in die deutschen Single-Charts. Über Nacht wurden sie im ganzen Land bekannt. Durch den erzgebirgischen Dialekt sind sie unverkennbar. Und überall wo sie auftreten, ist gute Laune garantiert. De Randfichten kommen in den Saale-Holzland-Kreis, genauer gesagt zum Hermsdorfer Straßenfest am 8. September.
Die volkstümliche Musikergruppe ist das ganze Jahr über auf Jubiläumstournee. Mit ungefähr 60 bis 70 Konzerten vielerorts in Deutschland wollen sich die Erzgebirgler bei ihren Fans für die vergangenen 20 Jahre bedanken.
„Größtenteils sind wir im Osten des Landes unterwegs, was natürlich unmittelbar mit unserer Herkunft zusammenhängt“, erklärt Michael Rostig, Akkordeon-Spieler der Gruppe.

Ursprünglich stammen De Randfichten aus dem beschaulichen Johanngeorgenstadt. Ihren Bezug zu der Heimat haben Michael Rostig, Thomas Unger und Thomas Lauterbach nie verloren. Die Musik der drei Männer ist dadurch entscheidend geprägt.

Seit ihrem größten Erfolg mit dem „Holzmichl“ werden die Randfichten oftmals nur als Party-Band bezeichnet, doch ihre Songtexte sind tiefgründiger als man glaubt. „Klar möchten wir auf der einen Seite gute Laune verbreiten. Andererseits handeln die Lieder aber auch von ernsteren Themen wie der Schönheit der Natur, heimatliche Spezialitäten, Traditionen und Heimweh. Das Ziel für uns ist es, die Werte unserer Kultur und Gesellschaft zu vermitteln“, ergänzt Michael Rostig.
De Randfichten ohne erzgebirgischen Dialekt? Kaum vorzustellen. „Wir wollen unsere Region repräsentieren. Das drücken wir auch und vor allem mit unserer Mundart aus“, so der Akkordeon-Spieler weiter.

In einem Jahr sind die drei Männer weit mehr als 100 Mal unterwegs, seien es Konzerte, TV-Auftritte oder andere Aktionen an denen sie beteiligt sind. Nach Meinung der Gruppe wolle man noch gut und gern mindestens zehn weitere Jahre auf der Bühne stehen. Warum sollte man auch aufhören?

Kommende Woche findet also das nächste Jubiläumskonzert der Erzgebirgler in Hermsdorf statt. In der Alten Regensburger Straße am Gasthof „Zur Linde“ werden ab 20 Uhr Akkordeonsolist Sven Meisezahl und De Randfichten für ausgelassene Stimmung im Publikum sorgen. Die Veranstalter sind guter Dinge. Sie erhoffen sich zahlreiche Besucher, ein tolles Konzert und positive Resonanzen.

Am Tag darauf, den 9. September, werden zum jährlichen Straßenfest neben musikalischen Darbietungen unzählige Attraktionen für Groß und Klein geboten.
Im Repertoire der drei Männer aus dem Erzgebirge ist übrigens auch das thüringische „Rennsteiglied“. Ob De Randfichten dieses Volkslied in Thüringen spielen werden? Lassen Sie sich überraschen.


Hintergrund: 1992 gründeten Thomas „Rups“ Unger und Michael „Michl“ Rostig die Original Arzgebirgschen Randfichten. Nachdem 1997 Thomas „Lauti“ Lauterbach zu der Gruppe stieß, sind sie seit dem Jahr 2000 unter dem Namen De Randfichten bekannt.

Tickets sind erhältlich unter der Hotline: 036601/57770
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5 Kommentare
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Gunter Linke aus Saalfeld | 02.09.2012 | 14:33  
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Petra Seidel aus Weimar | 02.09.2012 | 15:12  
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Constanze Fuchs aus Gotha | 02.09.2012 | 18:46  
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Karin Jordanland aus Artern | 02.09.2012 | 19:39  
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Hannelore Grünler aus Artern | 03.09.2012 | 04:31  
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