Dorffest in Gernewitz fand im kleinen Rahmen statt, lockte dennoch etliche Besucher an

Jürgen Herrmann (li) und Matthias Junker werten die Ausstellung mit Aufnahmen ihres Heimatortes aus.
Stadtroda: Hempelsquere | Ein kleines Dorffest feierten die Gernewitzer am Sonnabend im Neubaugebiet an der Hempelsquere. „Natürlich waren alle Dorfbewohner eingeladen, auch die des alten Ortsteils“ berichtet der Feuerwehrvereinsvorsitzende Gerd Rost.

Um insbesondere die Neu-Gernewitzer in das Dorfleben zu integrieren, Kontakte zu festigen, wurde das Fest in das Neubaugebiet gelegt. Bereits ab 10.00 Uhr saßen sieben Skatspieler in einem ausgeräumten Carport, ermittelten ihren Meister. Es war letztlich Andreas Ebing aus Gröben, der den Titel abräumte.
Während dessen schauen sich die Besucher immer wieder die zahlreichen Luftaufnahmen von Gernewitz an, welche in einer großflächigen Ausstellung zugänglich gemacht wurden und die Entwicklung des Ortes dokumentieren. Seitens der Freiwilligen Feuerwehr ist eine kleine Löschstrecke aufgebaut, welche die Kinder zum Mitmachen animiert. Nur springt das Notstromaggregat nicht immer auf Anhieb an, was die kleinen Besucher nicht im Geringsten stört. Kinderschminken sowie zahlreiche weitere sportliche Aktivitäten für die jüngeren Besucher warten bereits. Dabei probieren aber auch die Eltern einiges, wie das Stelzenlaufen, begeistert aus. „Ich kann es immer noch“ freut sich Susann Junker, nachdem sie einen Testlauf absolviert und ihrem Sohn gleich eine Vorführung gibt.

So langsam strömen mehr Gernewitzer herbei, essen eine Roster, werten die Luftaufnahmen aus oder halten einen Schwatz. „Genau das – das Schwatzen - ist auch unser Ziel. Die Leute sollen miteinander im Kontakt bleiben, ganz zwanglos die Angebote nutzen können.
Ein kleines Zelt ist als Schattenspender aufgestellt und mit Bierzeltgarnituren bestückt. Wenn denn am Nachmittag der Frauenchor Stadtroda noch auftritt, dann sind auch die älteren Gernewitzer mit hier, während jetzt (gegen Mittag) die Jugend dominiert“ erzählt Gerd Rost. Auch legt er Wert darauf, dass zwar immer etwas für die Einwohner angeboten wird, doch die Reizüberflutung nicht zu groß ist. „Irgend wann kommt dann keiner mehr, ganz einfach weil rings herum zu viel los ist. Daher sollten die Orte der Umgebung vielleicht ihre Aktionen etwas koordinieren, nur punktuell etwas anbieten. So dürfte jeder davon profitieren“.
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Hannelore Grünler aus Artern | 09.07.2014 | 21:30  
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