"Eine unmögliche Liebe in Bockedra" - das elfte Theaterstück des TIB wird am 5. und 6.September aufgeführt

Beginn des Stückes mit einem völlig neuartigen Bild: alle Beteiligten des ersten Bildes sitzen in der giuten Stube - bis die junge Tochter des Hauses den Raum betritt - und das Leben beginnt.
Großbockedra: Sportplatz | Heftige Wortgefechte bestimmen die Szenerie, laut geht es immer wieder zu, wenn die einzelnen Spielszenen durchgespielt werden.
Inzwischen sind die Proben so weit gediehen, dass Autor und Regisseur Ehrenfried Ehrhardt den jeweiligen Akt zumeist komplett durchspielen lässt.
Erst im Anschluss erfolgt die jeweilige „Manöverkritik“. Das nunmehr elfte

Stück, es heißt „Eine unmögliche Liebe in Bockedra“ führt die Besucher erneut in die Vergangenheit zurück.
Es spielt im 19.Jahrhundert und stellt die Schwierigkeiten auf einem Bauernhof dar, der vier Generationen unter einem Dach beherbergt. Wirtschaftlich gerade so am Existenzminimum agierend, wird über den Kopf der einzigen Tochter des Hauses hinweg die Zukunft geplant. Natürlich rechnet keiner mit der Macht der Liebe – und deren Auswirkungen. Auf spannende und vergnügliche Weise werden die Zuschauer durch das Stück geführt, wobei auch die heutige Sicht der Generationengerechtigkeit nicht verborgen bleibt.

Erstmals in der Geschichte des Theater in Bockedra (TIB) bleibt das Bühnenbild von Anfang bis Ende gleich. Dennoch sind kurze Umbaupausen nötig, da die gute Stube des Bauernhofes – mitsamt ihrem liebevoll erbauten Ofen – zwischenzeitlich zum Esszimmer wird.

Ganz am Rande des Geschehens, eben an jenem Ofen, döst der Opa – Lothar Hendreich – beinahe die gesamte Zeit vor sich hin. Und ist dennoch eng mit dem Geschen verbunden. Wieder einmal übernimmt Bernhard Häßner in einer großen Rolle, dieses mal als Bauer Heinrich Poser, einen wichtigen Part. Was ihm bereits bei den Proben zumeist großartig gelingt.
Ihm zur Seite stehen Gabi Gördel als seine Frau Emilie, aber auch Peter Reich in der Rolle seines Schwiegervaters Christian Seidler, Sigrun Fickler als dessen Ehefrau Aurelie oder Madlen Reich als Tochter des Bauern. Und natürlich weitere gestandene Mitglieder des Ensembles. So steht erneut eine – inzwischen erfahrene – Crew auf der Bühne, um auch das elfte Theaterstück von Ehrenfried Ehrhardt zu einem Erfolg werden zu lassen.

Aufführungen sind am 5.September um 19.00 Uhr und am 6.September um 16.30 Uhr im Festzelt auf dem Sportplatz Großbockedra. Achtung: Aus Richtung Jena/Sulza und Kleinbockedra kann der Festplatz wegen Straßenbauarbeiten nicht direkt angefahren werden.

Karten können am 13.August um 19. Uhr im Vereinszimmer des Bockerschen Heimatvereins sowie telefonisch über Roberto Geisenhainer (0171/3681321) erworben werden.
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2 Kommentare
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Gunter Linke aus Saalfeld | 10.08.2014 | 21:15  
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Renate Jung aus Erfurt | 12.08.2014 | 17:52  
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