Erster Quadrathlon in Scheiditz ist zweifellos der Höhepunkt der 675-Jahr-Feier des Ortes

Beim 1.Scheiditzer Quadrathlon startete auch Gregor Heyduk - hier beim Kegeln. Insgesamt sieben Kinder und fünf Erwachsene beteiligten sich an diesem Spaßwettkampf.
Scheiditz: Dorfplatz | Das Jubiläum von 675 Jahren der Ersterwähnung nutzten die Einwohner von Scheiditz, um am vergangenem Wochenende ein richtig gelungenes Dorffest auf die Beine zu stellen.
Und das nicht nur für die die eigenen Einwohner. Auch aus den Nachbargemeinden kamen zahlreiche Gäste.
Sowohl zum Kinoabend, als auch ersten Quadrathlon und Hammelkegeln.

Wenn auch der Leinwandtrailer „Die Kirche bleibt im Dorf“ mit seinem schwäbischen Dialekt nicht der Renner war, „nur rund 40 Gäste anlocke“ – wie Mitorganisator Marko Weihrauch berichtet – stellte der Abend für die kleine Gemeinde dennoch eine große Bereicherung dar.

So richtig ging aber dann am Sonnabendnachmittag die Post ab. Das ganze Dorf war auf den Beinen, um den ersten Quadrathlon zu verfolgen.
Zunächst starteten sieben Kinder in den Disziplinen Holz sägen, Kegeln, Rad fahren und Laufen. Hier setzte sich Raffael Wicht erfolgreich durch. Später war es sein Vater Andreas, der sich bei den fünf Erwachsenen durchsetzte. Entlang der Wettkampfmeile feuerten die Besucher die jeweiligen Athleten an, verweilten bis in die frühen Abendstunden vor Ort. Während sich die Kinder mit einem kleinen und der Säge auseinander setzen mussten, galt es für die Männer, einen rund 20 Zentimeter starken Stamm zu zersägen. Im Kegeln galten gleich Bedingungen.
Für das Radfahren und Laufen erhöhte Wettkampfleiter Marko Weihrauch natürlich die Anforderungen erneut.

„Schau Dir das an, mit so wenig Aufwand können die Leute begeistert werden“ sagt Bürgermeister Uwe Appelt zu Mitinitiator Holger Kössel und freut sich, dass nunmehr der Staffelstab in Sachen Organisation an die Jugend weiter gegeben werden konnte.
„Wenn auch noch nicht alles glatt lief, haben die Organisatoren dennoch alles gut im Griff“ lobt der Bürgermeister.
Kurzfristige Regelabänderungen oder ein etwas veränderter Ablauf ließen dennoch weder bei den Wettkämpfern noch beim Publikum Unruhe aufkommen. Dass während des gesamten Festes die Dorfstraße nur eingeschränkt befahrbar war, störte angesichts des geringen Fahrzeugverkehrs im Ort keinen.
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2 Kommentare
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Hannelore Grünler aus Artern | 26.06.2014 | 05:22  
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Veit Höntsch aus Hermsdorf | 26.06.2014 | 18:49  
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