Freiwillige Feuerwehr in Bobeck feierte 90 Jähriges Jubiläum

Für ihr, teilweise langjähriges Wirken in der Bobecker Wehr wurden Helmut Körbs (60 Jahre), Günter Baumann (50 Jahre), Kay Hädrich, Rigoberto Seise und Chrsitian Marx (je 10 Jahre, v.l.) während der Festsitzung am Sonnabend Vormittag geehrt.
Bobeck: Feuerwehrhaus | Bobeck. Nicht nur Brände Löschen und Hilfe leisten, auch ordentlich feiern können die Kameraden der Bobecker Feuerwehr.

Am Sonnabend feierte die Bobecker Freiwillige Feuerwehr ihr 90-jähriges Bestehen. Mit Ehrengästen(Landrat Andreas Heller) Gästen benachbarter Wehren (zB. Albersdorf, Waldeck, Bad Klosterlausnitz, Tautenhain, Weißenborn) und natürlich der kompletten eigenen Wehr und Bobecks Einwohnern.

Wie zu Beginn der Festsitzung Ortschronist Günter Baumann berichtete, geht die Geschichte der Bobecker Wehr bis in das Jahr 1756 zurück. Unterlagen belegen, dass damals eine Handdruckspritze im Wert von 140 Taler angeschafft wurde. Jedoch löste erst im Juli 1921 die Freiwillige Feuerwehr Bobeck die Pflichtfeuerwehr ab. Viele weitere, überaus interessante Begebenheiten, bis zum heutigen Tag, wusste Baumann aus der Chronik zu entnehmen.

Im Rahmen der Festsitzung ehrten die Bobecker verdiente Kameraden. Helmut Körbs (60 Jahre), Günter Baumann (50 Jahre), Kay Hädrich, Rigoberto Seise und Christian Marx (je 10 Jahre Mitgliedschaft in der Freiwilligen Feuerwehr) erhielten entsprechende Auszeichnungen. Befördert wurden Nico Lätsch, Benjamin Kaiser, Kay Hädrich, Matthias Lieber, Remo Kämnitz, Martin Körner und Mario Dörfer. Nur zur Bobecker Wehr kam Rene Weinreich hinzu.

Nach der Festsitzung gab es einen kleinen Festumzug der Wehren durch Waldeck, Albersdorf und natürlich Bobeck.
Zwischenzeitlich bereitete die Klosterlausnitzer Wehr eine sehr informative Vorführung vor. Das Befreien einer eingeklemmten Person erklärten die Kameraden Schritt für Schritt, ließen die Zuschauer bei jedem Handgriff genau hinschauen. „Das war einmal eine richtig gelungene Vorführung“ so Hartmut Marx, der als Ortsbrandmeister die Geschicke der Wehr in der Hand hat.

Später am Nachmittag trat ein ehemaliger Bobecker in Aktion: Wolfgang Plötner, der jetzt in Gerega wohnt, vermittelte auf „Holzländisch“ Begebenheiten der Feuerwehr in früheren Jahren. Das kam so gut an, dass er weitere Beiträge aus dem Ärmel schütteln musste. Was ihm nicht weiter schwer fiel.
„Trommelfeuer“ aus Klosterlausnitz beendete den Feiertag der Bobecker Wehr.

„Ich bin richtig stolz auf unsere Wehr, wir haben insgesamt 15 Kameraden, davon eine Frau - mit einem Altersdurchschnitt von 26,5 Jahren - und eine sehr gut funktionierende Jugendfeuerwehr. Benjamin Kaiser und Matthias Lieber haben die 10 Nachwuchsfeuerwehrleute gut im Griff.
Doch auch seitens der Frauen ist eine hervorragende Unterstützung zu vermerken“ so Marx. Derzeit suchen die Bobecker dringend Ablösung für die Vorsitzende des Feuerwehrvereins, Renate Körner, die ihr Amt aus privaten Gründen abgeben möchte.
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