Frühling in Schinders Löchern

Schinders Löcher bei Hartmannsdorf
Manch ein Leser wird sich fragen, was sind "Schinders Löcher" und wo finde ich diese?
Schinders Löcher ist ein Kleinbiotop und liegt unweit von Hartmannsdorf im Saale-Holzland Kreis. Man findet sie, wenn man den Radweg in Richtung Rauda folgt. Einst floss hier ein kleines Gewässer, welches durch den Bahnbau (Crossen-Eisenberg) mit Erde verfüllt und getrennt wurde. Später wurde es teils als Schutthalde genutzt. Da dieses Gebiet reich an Amphibien, insekten, Vögeln und Pflanzen ist, wurde es 1985 unter Schutz gestellt. Weitere Informationen hierzu erhalten Sie an den Informationstafeln im Schutzgebiet.
Für die Errichtung und unter Schutz Stellung hat sich der Hartmannsdorfer Bürger Dietrich Woßeng verdient gemacht. Ihm ist vor allem zu verdanken, dass es in diesem Kleinbiotop noch oder wieder Bäume und Pflanzen gibt, die sehenswert sind. Unter anderem sind zu sehen, die Eibe, Sumpfzypresse, Kornel-Kirsche, Faulbaum und Urweltmammutbaum, um nur einige zu nennen. Was jetzt im Frühling zu sehen ist, zeige ich in meinen Fotos.
Für seine verdienste in der Wetterbeobachtung und der Phenologie (Beobachtung bei Pflanzen die Eintrittszeit charakteristischer Wachstumsstufen, z.B. Blütezeit einer Pflanze) wurde Dietrich Woßeng durch den Bundespräsidenten der BRD die Verdienstmedaille des Verdienstordens für Phenologie überreicht.
Möge dieses kleine Landschaftsschutzgebiet die entsprechende Aufmerksamkeit, Anerkennung und Pflege erfahren.

Text und Fotos: Gerhard Fischer
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1 Kommentar
Kerrin Viererbe aus Hermsdorf | 28.03.2011 | 11:28  
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