Großbockedra hat Zukunft! Hügellandgemeinde gewinnt den Kreiswettbewerb 2011

Auszeichnungsveranstaltung und Rundgang durch Großbockedra. Die Gemeinde des Hügellandes gewann in diesem Jahr den Wettbewerb, vor Golsmdorf und Milda.
Großbockedra: Altes Rittergut | Großbockedra hat Zukunft!

So zumindest lautet die Feststellung der kreislichen Bewertungskommission, welche Ende Mai in sieben Orten des Kreises unterwegs waren, um die einzelnen Bewerber eingehend zu Begutachten. Dies waren Zimmern, Laasdorf, Lindig, Milda, Hartmannsdorf, Großbockedra und Golmsdorf.

Schwerpunkte der Untersuchungen waren Entwicklungskonzepte und wirtschaftliche Initiativen, soziale und kulturelle Aktivitäten, Baugestaltung und –entwicklung, Grüngestaltung und –entwicklung sowie das Dorf in der Landschaft.

Bei einem Rundgang durch Großbockedra konnten sich die Teilnehmer des Wettbewerbs von den Bockerschen Qualitäten überzeugen. Von der Kulturscheune, über die Probenbühne, den Dorfberg bis hin zur Heimatstube „Altes Standesamt“ und den Kellern im Dorfberg zeigten und erklärten die stolzen Bockerschen dem extra angereisten Landrat Landrat Andreas Heller, der kreislichen Kommission und den Bürgermeistern sowie Gemeinderäten der anderen Wettbewerbsteilnehmer das Erreichte.
So machte sich Michael Klaus, Gemeinderatsmitglied in Zimmern, so manche Notizen, was ihn bewegte oder was er nachahmenswert fand. Doch auch Martin Biedermann, Bürgermeister von Hartmannsdorf, Golmsdorfs Bürgermeister Peter Ganß oder Mildas Bürgermeister Albert Hartmut Weiler staunten nicht schlecht und merkten sich einige interessante Dinge für die Umsetzung im eigenen Ort vor.

Nach dem Rundgang endlich lüftete der Landrat das Geheimnis um die Platzierung des achten derartigen Wettbewerbes. Jedoch ist jede Gemeinde, die an dem Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ teilnahm, ein Gewinner, so Heller. Auch ohne den ersten, zweiten oder dritten Platz. Bei den Gemeinden Milda und Lindig, aber auch Großbockedra war die positive Entwicklung in den letzten Jahren deutlich sichtbar, berichtete Heller aus der Einschätzung der Einschätzung der Kommission.

Großbockedra erreichte bei seiner erneuten Teilnahme 87 von möglichen einhundert Punkten. Golmsdorf kam auf 84 und Milda auf 78 Punkte.

Mit dem Gewinn auf Kreisebene hat Großbockedra nun die Möglichkeit, sich im kommenden Jahr auf Bundesebene an dem Wettbewerb zu beteiligen. „Dort werden aber die Kriterien anders angesetzt“ dämpft Klaus Schirmer die Erwartungen auf einen ähnlichen Erfolg zunächst.

Im Anschluss gab es einen regen Meinungsaustausch zwischen den Gemeinden, Einladungen wurden ausgesprochen. Besonders mit dem Theater in Bockedra (TIP)punktete der Gastgeber.

Was den Vorsitzenden des Bockerschen Heimatvereins, Prof. Edgar Seim nicht unerwähnt lassen wollte, war das Thema Gemeindestrukturreform. „Wir wollen unseren Nachfahren ein lebenswertes Dorf übergeben, welches finanziell auf sicheren Beinen steht. Daher beschäftigen wir uns nicht nur mit Brauchtum, erhalten das Dorf mit allen Facetten, schreiben Bücher und machen uns auch über die zukünftigen Strukturen entsprechend Gedanken“ so der BHV-Vorsitzende Edgar Seim.
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