Großbockedra wird im Landeswettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft" mit dem Preis für Soziale und kulturelle Aktivitäten ausgezeichnet

Mit dem inzwischen neunten Theaterstück "Wunder und wundersames in Bockedra", im Rahmen des Erntefestes, begeisterten die Großbockedraer Laiendarsteller erneut das Publikum. Unter anderem das Engagement des TIB - des Theater in Bockedra - verhalf den Bockerschen zu der Anerkennungsurkunde "Soziale und kulturelle Aktivitäten" im Dorfwettbewerb unser Dorf hat Zukunft.
Großbockedra: Kulturscheune | Großbockedra. Dass die Hügellandgemeinde Großbockedra vor wenigen Tagen im Landeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ in der Kategorie Soziale und kulturelle Aktivitäten“ den Preis einheimste, war nicht nur für den Leiter der Arbeitsgruppe Dorfwettbewerb, Prof. Edgar Seim, nur die logische Folge aller bisherigen Aktivitäten.

Bereits zwei mal beteiligte sich Großbockedra an dem Kreiswettbewerb, belegte im Vorjahr den ersten Platz auf Kreisebene und erhielt so die Chance, sich auf Landesebene mit anderen Orten zu messen. Dabei holte sich zwar die Südharzgemeinde Neustadt den Siegertitel, „doch mit 1200 Einwohnern im Rücken kann auch deutlich mehr bewegt werden, als mit nur rund 180 Einwohnern“ so Edgar Seim.

Extra für die Preisverleihung lud die Landeskommission, welche im Frühsommer die Bewerbergemeinden bereiste und die geschaffenen Ergebnisse überprüfte, Vertreter aller Gemeinden nach Neustadt/Südharz ein.

Dort nahm der Thüringer Minister für Landwirtschaft, Forsten, Umwelt und Naturschutz, Jürgen Reinholz, die Auszeichnungen vor.
In einer rund zweistündigen Veranstaltung stellte die Kommission ihre Ergebnisse vor. Großbockedra durfte sich, neben dem Landessieger, als einzige Gemeinde in einem zehnminütigen Part selbst präsentieren. Dabei wurden Ausschnitte aus vier Theaterstücken ebenso gezeigt, wie die Pflege des Brauchtums – das Schmücken des Osterbrunnens.

„Das war eine große Ehre für uns und vermittelte den hohen Stellenwert der, uns später überreichten, Auszeichnung“ resümiert Edgar Seim. Eine kleine Delegation, bestehend aus Edgar Seim, Peter Reich, Sigrun Fickler und Bernhard repräsentierte in Neustadt die vier wichtigsten „Säulen“ der Gemeinde: Leiter der Arbeitsgruppe Dorfwettbewerb/Vereinsvorsitzender, Gemeinderatsmitglied, Kirchgemeinde und Jagdgenossenschaft. Nur durch das Ineinandergreifen aller „Institutionen“ ist dieser Erfolg möglich.

Bei dem Besuch der Wettbewerbskommission, Anfang Juni in Großbockedra, punktete die Hügellandgemeinde neben der präziesen Vorstellung des Gesamtkonzeptes besonders mit seinem aktiven Heimatverein sowie des TIB, dem Theater in Bockedra. Doch auch die, leider vorhandenen, Schattenseiten verschwieg der Gastgeber nicht – was zweifellos eine richtige Entscheidung war. Den Sieg im Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ auf Landesebene trug die Gastgebergemeinde Neustadt im Südharz davon.
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