Hainbüchter Einwohner feiern ihr 555. Jubiläum gebührend

Während der Feierlichkeiten anlässlich der Ersterwähnung von Hainbücht vor 555 Jahren steht die kleine Ausstellung zur Chronik des Ortes im Mittelpunkt. Albrecht Gumpert, Manfred Kluge und Julia Gumpert (v.r.) studieren die Tafeln mit großer Aufmerksamkeit.
Stadtroda: Dorfplatz | Hainbücht. Erst vor zwei Jahren stellten die Hainbüchter Einwohner fest, dass ihr Ort mit straffen Schritten auf das 555. Jubiläum der Ersterwähnung zusteuert.
Dieses wurde am Sonnabend Nachmittag rund um den Dorfplatz und die Loge gebührend und unter großer Beachtung gefeiert. „Mit der Fertigstellung des dritten Bauabschnittes der Dorferneuerung fiel das Datum zusammen – ein Glückstreffer. Somit können wir heute doppelt feiern“ erzählt Beate Bock.
Die Stadträtin engagierte sich enorm für den ehemals eigenständigen Ort, fand in Claudia Köhler eine überaus aktive Mitstreiterin. Gleichfalls stark engagiert zeigte sich unter anderem der Hainbüchter Karneval Verein HKC.

„Wir haben festgestellt, dass die damals gestellten Forderungen bezüglich der Eingemeindung erfüllt wurden: So wurde unter anderem die Loge erhalten, der Dorfplatz saniert oder die Kanalisation erneuert“ richtet Beate Bock lobende Worte an die Stadt Stadtroda, zu der Hainbücht nunmehr gehört.

Nachdem vor zwei Jahren das bevorstehende Jubiläum beim Stöbern im Stadtarchiv eher zufällig auftauchte, erging ein Aufruf an die Einwohner Hainbüchts, Material für eine Chronik zu sammeln. „Wir haben schon sehr interessante Dinge zusammen getragen, so die Chronik, welche Gisela Rössler als ehemalige Bürgermeisterin Ende der 80-er Jahre erstellte, das Eigentümerverzeichnis aus dem Jahr 1730 oder das eigentliche Juwel – die Gemeindeverordnung von 1779.

Doch bis aus den Unterlagen ein richtiges Buch entsteht, das wird noch eine Weile dauern“ so Claudia Köhler, die mit großem Aufwand jeder Information nachgehen möchte. „Leider sind noch nicht alle Informationsquellen erschlossen.“ erzählt sie.

Zahlreiche Aktivitäten und Attraktionen für jung und alt ließen den Sonnabend Nachmittag kurzweilig vergehen. Besonders einige ausgestellte Dokumente der zukünftigen Chronik sorgten für Aufmerksamkeit unter den Besuchern. Ältere Einwohner, wie Albrecht Gumpert oder Helmut Hopf stehen lange an jeder einzelnen Tafel, überlegen, ob ihnen noch weitere Informationen zu den Daten einfallen.
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