Hasenherzen - Der gefährliche Gast

Familienbande mit Familienwerk: Uta und Rainer Gehrlein mit Tochter Tine Drefahl.
Schlöben: Fam. Gehrlein | Schlöben: Wie wär’s mit einer spannenden Kriminalgeschichte als Start in den Frühling? So gegen die Frühjahrsmüdigkeit? Klar, dass es dabei auch um Ostern geht! Das heißt, um ein beinahe ausgefallenes Osterfest. Aber zum Glück nur beinahe…

Woher ich das weiß? Nun - aus dem „Wohligen Lauseblatt“ um Chefredakteur Schlipsohr, das wöchentlich zum Kaffeeklatsch erscheint. Und das alle lesen – selbst die Spielzeughasen der Menschenkinder im Sandkasten.
Aber auch Lehrer Germanicus Allentag, Herr Kauz vom Stein, Grusinelda Vielfuß, Wachemut, Schmausel, Nieselchen, Schlappwiener und Rasenfuß, Dick Dachsel, Tratschel Maus und Justine Reh…
Alles beginnt mit einem Fremden in der Schulklasse am letzten Schultag vor den Ferien, der in die Klasse schneit: der seltsame Dr. Blumius Schlingelrein. Was er dann in Vertretung des alten Lehrers als Feriengeschichte erzählt, lässt die Zuhörer erschauern. Gänsehaut garantiert… Da ist zu hören von Ganoven, die einen bösen Plan schmieden, von einer Entführung, der Gefahr für den Eierberg und einer Befreiungsaktion…

Ob es ein Happy End gibt? Vielleicht! Wer es erfahren möchte, sollte das Buch zu hand nehmen und selber lesen. Oder sich vorlesen lassen. Ach so – dazu muss man ja wissen, wie das Buch heißt: „Hasenherzen – Der gefährliche Gast“. Erlebt, erfunden und erzählt von Uta und Rainer Gehrlein, illustriert von Tine Drefahl. Für Kinder und im Herzen jung gebliebene Erwachsene, die sich die Fantasie ihrer Kindheit im Herzen bewahrt haben.

Und das ist gleich die zweite, nicht weniger spannende Geschichte – nämlich über diejenigen, die dieses Buch schufen. Sie wohnen in einem Häuschen in Schlöben am Schafgarten und starteten buchstäblich das „Projekt Familie“. Und das lässt keinen Zweifel an der Kreativität jedes einzelnen von ihnen. Rainer Gehrlein, Theaterwissenschaftler von Beruf, setzte sich hin und begann zu schreiben. Einfach so. Es sollte eine Hasengeschichte werden. „Damals wusste ich noch nicht Hundertprozent, wohin die „Reise“ gehen soll, so wurde der Weg das Ziel“, so der Theaterwissenschaftler, der aus Rheinland-Pfalz kam und hier seine neue Heimat fand. Ob er damals schon im Hinterkopf hatte, dass Tochter Tine die Illustrationen dafür übernehmen könne, weil die super Hasen zeichnen kann – wer weis. Doch dann ging mit ihm – glücklicher Weise - buchstäblich die Fantasie durch und es entstand eine spannende Kriminalgeschichte. In der spielen nicht nur Hasen eine wichtige Rolle, sondern viele Tieren in fantasievollen Episoden. „Oh Gott – ich kann doch nur Hasen malen“, so die erste erschrockene Reaktion von Tochter Tine, Illustratorin und Fotografin.

Doch wenn jemand dieses Buch illustrieren kann, dann sie, das stand für ihre Eltern fest. Und wer es zur Hand nimmt, kann es sehen. Wunderbare Zeichnungen, voller Leben. Mutter Uta, Kulturwissenschaftlerin, verfeinerte die Zeilen ihres Mannes, gab dem „Rohdiamanten“ sozusagen den letzten Schliff und mit ihren eigenen Versen noch etwas ganz Individuelles.
Die allererste „Feuerprobe“ bestand das Familienwerk zu Halloween, als die Schlöbener Kinder von Haus zu Haus geisterten um Süßes zu erhaschen. Um die Zeit zu überbrücken, bis die Zuckerwattemaschine ihr süßes Werk vollendete, las man ihnen aus dem Buch vor. Die Kinder hingen an den Lippen und plötzlich wollte keiner mehr gehen… Auf Tine Drefahls eigener Kunstausstellung kam es ebenso gut an, wie auf der Leipziger Buchmesse und bei Bekannten und Freunden.

Mehr zum Buch mit dem Titel „Hasenherzen – Der gefährliche Gast“ finden Neugierige unter www.hasenherzen.de
Ach ja – das zweite Buch ist bereits geschrieben. Eine Fortführung, weil einiges offen blieb – und dennoch eine ganz eigene Geschichte…
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