Hermsdorfer Feuerwehr lockte mit Tag der offenen Tür wieder viele Gäste an

Den Tag der offenen Tür nutzt Steffen Stark, um Zielübungen mit der Kübelspritze zu machen. Am Sonnabend lud die Freiwillige Feuerwehr Hermsdorf zum Tag der offenen Tür ein.
Verwaltungsgemeinschaft Hermsdorf: Feuerwehrhaus | Wieder einmal war die Gulaschkanone des Hermsdorfer Feuerwehrvereins ein magischer Anziehungspunkt.
„Halb Hermsdorf schien sich am Sonnabend auf uns verlassen zu haben. Um 13.00 Uhr war die letzte Portion Suppe verkauft“ berichtet Silvio Bauer, der Vorsitzende des Feuerwehrvereins.
Ebenso gut kam aber auch der Auftritt der „Rungsendorfer Pflichtfeuerwehr“ an. Da konnte das Publikum herzhaft lachen, wurde mit erhobenen Zeigefinger dennoch auf die Notwendigkeit der Feuerwehr hingewiesen. Eine Vorführung der Jugendfeuerwehr im Anschluss an die „Rungsendorfer“ sowie Fahrzeug- und Technikpräsentation während des gesamten Tages in Zusammenarbeit mit dem DRK lockte die Hermsdorfer auf das Gelände der Feuerwehr.

Fast schon als Traditionsveranstaltung kann der Tag der offenen Tür der Freiwilligen Feuerwehr Hermsdorf bezeichnet werden. „Seit 1993 oder 1994 machen wir das schon mit großem Erfolg jedes Jahr“ blickt Silvio Bauer auf die Öffentlichkeitsarbeit am vergangenen Sonnabend zurück.
„Es sind aber nicht nur die Kinder, die sich für unsere Feuerwehr interessieren. Leute jeden Alters kommen, um sich die Technik an zu sehen“ weiß Hermsdorfs Stadtbrandinspektor Jörg Thäsler. „Die Leute haben im Fernsehen mal irgendwo ein bestimmtes Spezialwerkzeug gesehen, wollen es vor Ort mit eigenen Augen sehen und anfassen“.

Es ist zwar jedes Jahr fast alles gleich, was gezeigt wird, dennoch kommen die Hermsdorfer gern zu ihrer Feuerwehr, wie der Stadtbrandinspektor und Feuerwehrvereinsvorsitzender übereinstimmend berichten. Die Jugendfeuerwehr probte bereits am Vormittag das Büchsenschießen mit der Kübelspritze, während die Feuerwehrfahrzeuge aus dem Gerätehaus gefahren wurden und drinnen jede Menge Action für die ganz kleinen Besucher geboten wurde.
Dabei ist gerade die Hermsdorfer Jugendfeuerwehr mit 24 Nachwuchskräften beinahe an ihrer Auslastungsgrenze angelangt. „Unser Hauptproblem ist aber, dass wir die ganz jungen Interessenten noch nicht so richtig in die Feuerwehr(anlern)tätigkeit integrieren können“ so Jugendfeuerwehrwart Manuela Sieler-Tröbst.
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