Hermsdorfer Maibaumsetzer beenden die Maibaumsaison

Die letzten Vorbereitungen für das Maibaumsetzen werden getroffen, die Krone mit bunten Bändern geschmückt. Am Sonntag wurde in Hermsdorf der Maibaum gesetzt.
Hermsdorf: Rathausplatz | Hermsdorf. Dritte Schere los! Und schon sprinteten vier Burschen vom Baum weg zur bereitliegenden Schere, um diese zum Baum zu tragen und an zu setzen. Mehr als nur ein schmunzeln stand den anderen Burschen ins Gesicht geschrieben, angesichts dieser Aktion.

„Spaß machen soll uns allen das Maibaumsetzen!“ lässt auch Richtmeister Roland Scholich durchblicken und ist solchen Dingen gegenüber nicht abgeneigt.

Der rund 400-jährigen Tradition folgend, setzten die Burschen der Hermsdorfer Maibaumgesellschaft am Sonntag Nachmittag ihren Maibaum.
„Wir sind seit vielen Jahren die letzten der Region, die den Maibaum setzen. Das geht bis in die achtziger Jahre zurück“ berichtet der Vorsitzende der Maibaumgesellschaft, Mike Enke. „Dafür haben wir dann zumeist besseres Wetter“ meint Der Vereinsvorsitzende.

So auch am Sonntag.
Die Musiker von Collegium Brass verbreiteten mit ihren Rhythmen gute Laune, die auch auf die Maibaumsetzer ansteckend wirkte.
Die 35 Meter lange Fichte wieder auf zu richten, dauerte eine geraume Zeit. „Wir haben aber, auf Grund der dunklen Wolken, die später aufzogen, keine Pause eingelegt, den Baum relativ schnell hoch gedrückt“ blickt Mike Enke zurück.

Später, bei der Versteigerung holzlandtypischer Produkte, war nochmals gute zwei Stunden lang richtig Stimmung angesagt. Hier stellte sich „der Knüppel aus dem Sack“ zweifellos als der Hit heraus.
Der Inhalt eines Jutesackes brachte sage und schreibe 40,-€ ein – ohne dass die Bieter wussten, worauf sie bieten. Das war ein Spaß! Was drin war, darf leider nicht verraten werden.
Doch auch der Senfbecher, den die Hermsdorfer am Sonnabend zum zweiten Setzen in Oberndorf ersteigerten, stand erneut zur Disposition – und brachte seinen Einkaufspreis locker wieder herein.
„Hier zogen auch die Oberndorfer Maibaumsetzer mit, boten auf Teufel komm raus, so dass alle Anwesenden mächtig viel Spaß hatten“ berichtet Mike Enke ganz stolz.
Und genau darauf kommt es an. Beim gesamten Rummel um das Maubaumsetzen steht die Sicherheit aller Beteiligten und natürlich der Spaß an erster Stelle. „Daher beteiligen wir uns auch nicht an dem (inoffiziellen) Wettbewerb um den größten Maibaum.
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