Im kleinen Indianerdorf (Meusebach), am großen Fluß wird vorerst die Friedenspfeiffe geraucht und über das zerstörte Buswartewigwam diskutiert

Der Meusebacher Elferrat marschiert ein.
 
Der Meusebacher Elferrat ist einmarschiert.
Meusebach: Spatzenjägerhalle | Meusebach. „Komm, hol das Lasso raus, wir spielen Cowboy und Indianer ...“ summte so manch ein Besucher der Meusebacher Spatzenjägerhalle noch lange nach dem Ende der Veranstaltung.

Einen Besuch im Indianerwigwam, im kleinen Dorf am großen Fluss erlebten die Besucher der Eröffnungsveranstaltung des 37.Meusebacher Faschings am Sonnabend.
In der Meusebacher Spatzenjägerhalle lautete das Motto „Wir tanzen um den Marterpfahl zum Meusebacher Karneval“. Und genau dies taten die Mitwirkenden aus Meusebach letztlich auch. Doch zunächst fanden ernste Gespräche am Lagerfeuer statt. So kam der, der mit dem Strom kämpft, von seiner fernen Wirkungsstätte ins heimische Wigwam - und wurde sofort nach dem Feuerwasser befragt.
Noch bevor er dieses dem Häuptling übergeben konnte, versuchten die Stammesschönsten, ihn in ihr Zelt zu locken. Aber Freitag Abend um sieben ruft der Häuptling ans Lagerfeuer, zum Stammtisch. Hier wurden aktuelle Geschehnisse der letzten Tage erörtert, ging die Friedenspfeife durch die Runde. Und wurde natürlich das Feuerwasser reichlich genossen. „Unser Buswartewigwam ist nicht mehr da“ das war die wichtigste Nachricht des Abends.
Die Wetteraussichten spielten eine große Rolle. Extra hierzu holten der Stammeshäuptling und der, der aus den Knochen liest, Jörg Kachelmann aus seiner Zelle. Von ihm bekamen sie die Information, dass der nächste Winter sehr kalt würde, weil ja die Indianer schon seit zwei Jahren sehr viel Holz sammelten.
Gleichzeitig freuten sich die, die um die Feuerstätte tanzten und das Abendliche Mahl zubereiteten, auf den bevorstehenden Indianerstadel. Florian Tellereisen sollte in das kleine Dorf am großen Fluss kommen, eine weitere Folge der, bei den Rothäuten so beliebten, Serie aufzeichnen. Sein Erscheinen lies die Frauenherzen dahinschmelzen. Moderator Tellereisen brachte Cowboys der Extraklasse mit, die Tanzen und Singen konnten. Da forderte das Publikum spontan eine Zugabe. Einen Breitmundmusiker präsentierte Tellereisen als nächsten. Doch Michael Hirte brachte nicht viel mehr als Staub aus seinem Musikinstrument.
Nach dem Indianerstadel folgte ein Besuch bei dem Stamm der Zalando-Indianer. Hier führten die Frauen einen wilden Tanz auf, als die Post endlich die Schuhkartons anlieferte. Letzten Endes tanzten alle zum krönenden Abschluss des Abends um den Marterpfahl.

Neben den Eisenberger und den Quirlaer Funken unterhielten auch die Bänkelsänger aus Eisenberg das Publikum. Zwischendurch stieg Klaus Bergner, der Gärtnerjunge aus Tautendorf, in die rustikale Bütt, um die Gegensätze und Gemeinsamkeiten von Frauen und Männern einmal genauer unter die Lupe zu nehmen.
Auch Hartmut Pohl, alias Elfriede, strapazierte mit seinen Weisheiten die Lachmuskeln der Besucher auf das ärgste. Faschingspräsident Wilfried Schwarz konnte übrigens auch die Präsidentin der Förderation Europäischer Narren, Sabine Kunzke, in Meusebach begrüßen. Sie machte keinen Hehl daraus, dass ihr Herz für die kleinen Faschingsvereinen schlägt.
Weitere Veranstaltungen findenin der Meusebacher Spatzenjägerhalle am 18. und 25.Februar satt.
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