Karlsdorfer Dorffest lockte mit Rumpelstilzchen und anderen Highlights

Allerlei Betätigung für Groß und Klein bot das Dorffest am Sonanbend in Karlsdorf. Nur mit viel Geschick kommt man an die Süssigkeiten. Das musste auch der kleine Anton feststellen.
Karlsdorf: Festplatz | Das Feiern verstehen die Karlsdorfer Einwohner bestens.

Auch das 15.Dorffest, welches am Sonnabend statt fand, lockte nahezu alle Einwohner sowie zahlreiche Gäste aus umliegenden Orten an.

Kinder angeln im kleinen Bassin nach Spielzeug, haben ihren Spaß um Minuten später gar echte Goldfische im Wasser schwimmen zu sehen. „Jetzt geht die Post richtig ab“ meint Jürgen Müller, Bürgermeister der Kleinen Tälergemeinde.

Neben allerlei Kinderbelustigungen stand das gut einstündige Programm für die größeren Besucher im Zentrum des Geschehens. Mit diversen Tänzen, aber auch einer Neuerzählung des Märchens „Rumpelstilzchen“ begeisterten die Karlsdorfer Aktiven ihre Gäste ebenso, wie sich selbst. Das Festzelt zeigte sich bereits am frühen Nachmittag zur ersten Aufführung bestens gefüllt. Jürgen Müller betätigte sich als Moderator und lies es sich nicht nehmen, auch die älteste Karlsdorferin, Ruth Oehler – immerhin 101 Jahre alt – offiziell zum Fest zu begrüßen.

Mit großer Spannung erwarteten die Besucher des Dorffestes die Versteigerung. „Wir lassen uns da immer etwas neues einfallen. Ein Koffer, dessen Inhalt niemand kennt, steht dabei zur Disposition. Da ist Vielerlei drin, man ersteigert die Katze im Sack. Aber auch etwas mit Wert ist dabei“ verrät der Bürgermeister. So ist in diesem Jahr die kostenlose Teilnahme an der Vereinsfahrt in den Spreewald der Preis. Und das gar doppelt, da auch zur Abendveranstaltung ein identischer Koffer zur Versteigerung kam.

Er erwähnt auch, dass seit dem ersten Dorffest Cornelia und Uwe Herrmann sich um die Kinderbetreuung sorgen, sich immer wieder etwas Neues einfallen lassen.

Doch auch die Vereinsmitglieder der Karlsdorfer Füchse lobt er, ebenso wie der Vereinsvorsitzende, Thomas Ring. „Wenn es um das Vorbereiten oder auch um das Abbauen geht, sind alle da und helfen mit. Das klappt bei uns hervorragend“ lobt Thomas Ring. Während dessen weitere Vereinsmitglieder damit beschäftigt, Kaffe und Kuchen – immerhin 27 Bleche kamen zusammen – an die Gäste zu veräußern.
Dass jedoch das Kegeln aus Zeitgründen wegfiel, bedauert Thomas Ring. „Zumal es auch dabei immer gute Preise, wie zB. einen Hammel, gab. Einmal fand das Stechen erst gegen 22.00 Uhr statt, das war eindeutig zu spät“.
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
2 Kommentare
9.688
Hannelore Grünler aus Artern | 15.07.2014 | 20:16  
12.762
Renate Jung aus Erfurt | 16.07.2014 | 00:55  
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.
Anzeige
Anzeige
Anzeige