Karlsdorfer Hochbehälter wird im 100 Jahr des Bestehens der Wasserleitung wieder hergerichtet, Landrat Andreas Heller überbringt Lottomittelzuschuss in Höhe von 4000,- Euro

Die Gemeinde Karlsdorf, hier vertreten durch Bürgermeister Jürgen Müller und Vereinsvorsitzenden Thomas Ring, erhielt am Montag Abend einen Lottomittelbescheid in Höhe von 4000,- €. Dieses Geld soll dazu verwendet werden, um den Hochbehälter wieder her zu richten. Besonders für den Brandschutz ergiebt sich in den trockenen Sommermonaten somit eine Reserve.
Karlsdorf: Obermühle | Karlsdorf. „Vor einhundert Jahren haben unsere Vorfahren hier in Karlsdorf sich ihre Wasserversorgung mittels Wasserleitung selbst gesichert. Das wollen wir nun würdigen, in dem wir den betagten Hochbehälter wieder auf Vordermann bringen“ sagt Bürgermeister Jürgen Müller, nachdem er von Landrat Andreas Heller und MdL Wolfgang Fiedler den Lottomittelbescheid für diese Maßnahme erhalten hat.

Dieser ist in einer Höhe von 4000,- € ausgestellt und ermöglicht den Karlsdorfern etliche Maßnahmen an diesem Wasserreservoir. „Den Wasserbehälter haben wir, nachdem er aus der Trinkwasserversorgung heraus genommen wurde, von der ZWA zurück erworben, wollen ihn nun vorrangig als Reserve für den Brandschutz nutzen. Besonders in trockenen Sommern führt der Bach wenig Wasser, was in einem Brandfall zu einem kritischen Zustand führen könnte“ so Müller.

Eine Wasserleitung führt vom Hochbehälter zur ehemaligen Obermühle. Dort ist inzwischen auch ein Unterflurhydrant gesetzt. Doch die ganze Restaurierung und Instandsetzung des Hochbehälters wird nicht nur mit den Lottomitteln gestemmt.
„Der Eigenanteil der Gemeinde sowie die Eigenleistungen sind ebenso wichtig hierbei. Wir haben bereits die ersten Dinge in die Wege geleitet, einzelne Teile wieder gangbar gemacht. Bis zum Herbst soll diese Maßnahme abgeschlossen sein“ führt Jürgen Müller weiter aus.

Der Hochbehälter mit einem Fassungsvermögen von 70 Kubikmeter und einem Zweikammersystem sorgte viele Jahre für eine konstante Wasserversorgung im Ort, hat nunmehr – mit Blick auf die Trinkwasserversorgung – vollends ausgedient. „Es kamen seit den ersten Arbeiten am Hochbehälter schon mehrfach Anfragen nach einer Führung dort“ weiß Gemeinderatsmitglied Torsten Adler zu berichten.

Das Thema Obermühle ist nunmehr auch weitestgehend abgeschlossen. Der Abriss ist beendet, das Gelände (vorerst) eingezäunt und der besagte Unterflurhydrant gesetzt. „Langfristig haben wir vor, an der ehemaligen Obermühle einige Gegebenheiten zu nutzen. Dort können wir Wasser über mehrere Kaskaden laufen lassen, eine Ruhe- und Entspannungszone schaffen“. Auf den, aus dem Bauch heraus geborenen Vorschlag, einen vom Landrat gesponserten Baum dort zu pflanzen, eine oder mehrere Bänke auf zu stellen, reagierte Andreas Heller begeistert. „Das bekommen wir hin“ und erläutert dem Bürgermeister sofort die Vorgehensweise, um an einen entsprechenden Baum zu kommen.
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