Kirmes in Wolfersdorf / Trockenborn bereitet großes Jubiläum im Ort vor - im Mai 2013 wiederholt sich die Ersterwähnung Wolfersdorfs zum 600.Mal

Der prächtig geschmückte Erntedank-Wagen stand in der Ecke des Festzeltes und entging während des Heimatabends der Aufmerksamkeit des Publikums.
 
Der Vorsitzende des Heimatvereins, Uwe Goldhorn, bereitet am Laptop den Lichtbildervortrag im Rahmen des Heimatabends und der Kirmes in Wolfersdorf/Trockenborn vor.
Trockenborn-Wolfersdorf: Dorfplatz | Mit dem traditionellen Heimatabend begannen die Einwohner von Wolfersdorf/Trockenborn ihre Kirmes.

Die Kirmes selbst geht in Wolfersdorf/Trockenborn auf eine lange Tradition zurück.
Bereits 35 Jahren organisiert der Feuerwehrverein diverse Aktivitäten, aus denen später die Kirmes hervor ging.
In dessen Zusammenhang zeigte zunächst Steffen Hawardt alte Bilder aus dem Ort. Später, mit Gründung des Heimatvereins, übernahm Uwe Goldhorn diese Aufgabe und stellte ab 2007 regelmäßig gefundene Schätzchen Hauptsächlich Bilder) längst vergangener Zeiten während des Heimatabends vor.

Am Freitag Abend stand erneut der Lichtbildervortrag von Uwe Goldhorn im Vordergrund der Kirmeseröffnung. „In diesem Jahr steht das Thema Flachs auf der Tagesordnung. Heute komplett aus der gewerblichen Landwirtschaft verschwunden, spielte die Pflanze früher doch eine große Rolle“ so Uwe Goldhorn. „Hauptsächlich wollen wir im Heimatabend spielerisch – in Form eines Quiz quer durch Natur und bereits erwähnte Jahreszahlen – die Besucher mit der Historie unseres Ortes vertraut machen.

Nebenher werden für uns relevante Jahreszahlen, aber auch Sprachgut, Dinge aus der Natur und alte Gerätschaften vorgestellt. Besonders die Fundstücke in den Scheunen sind heutzutage kaum noch bekannt. Nur die älteren Dorfbewohner können damit noch etwas anfangen. Wissen, wie man den Werkzeugen richtig umgeht, wozu sie überhaupt genutzt werden. Das sind Informationen, die weiter vermittelt werden müssen!“

Etwa einhundert Bilder zeigte der Heimatvereinsvorsitzende am Freitag Abend.

Nicht minder wichtig war es ihm, darauf zu verweißen, dass im Mai 2014 die Ersterwähnung von Wolfersdorf vor 600 Jahren zünftig gefeiert werden soll.

Die Planung des Heimatvereins hierfür stellte vor, warb um breite Unterstützung aus der Bevölkerung. Zeitgleich feiert auch das Waldbad sein achtzigjähriges Jubiläum, verrät Claudia Pauli, so dass in diesem Zeitraum sicher so etwas wie ein Ausnahmezustand im Ort herrschen wird.

Noch bevor der Heimatabend begann, übergab VG-Chef Hartmut Weidemann mehrere alte Bilder an den Heimatvereinsvorsitzenden. „Eines davon zeigt meine Großeltern und ist aus dem Jahr 1912 – also 101 Jahre alt!“ sagt er und vertraut Goldhorn die wertvollen Bilder an. „Das ist auch noch so ein Punkt: wenn wir alte Bilder bekommen, versuchen wir heraus zu bekommen, wer da alles drauf ist. Zumal wir jedes Jahr einen Heimatkalender mit historischen Bildern heraus geben. Für diesen benötigen wir die Namen der Personen im Bild, wollen mit zusätzlichen Bildinfos weiteres Wissen vermitteln“ führt Uwe Goldhorn die Bestrebungen des achtköpfigen Heimatvereins auf.

Mit Kirmestanz und zahlreichen Aktivitäten am Sonntag, beides organisiert vom Feuerwehrverein, ging das dorfeigene Volksfest in die nächste Runde. So begann am Sonntag nach dem Gottesdienst das große Markttreiben. „Uns ist wichtig, dass die Dorfbewohner von allem etwas geboten bekommen, also auch gutes Mittagessen. Daher gibt es Klöße und Rouladen zum Mittag. An den Ständen sollte auch für jeden etwas dabei sein und für die Kinder sind Kinderschminken und Kutschfahrten organisiert“ berichtet Feuerwehrvereinsvorsitzender Tino Zorn.
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