Kissenschlacht im Zeitzgrund; Bockmühle lud erstmalig zu diesem Vergnügen ein

Hoch wirbelten die Federn und Daunen aus den alten Kissen, mit denen sich die Familien Schreibmüller und Mesletzky "bekämpfen". Viel Spaß hatten die Teilnehmer und Zuschauer am Sonnabend Nachmittag bei der ersten großen Kissenschlacht im Holzland.
Schleifreisen: Bockmühle Zeitzgrund | Das war ein Riesen-Spaß!
Mit dem Daunenkissen aufeinander einschlagen, ohne dass jemand verletzt wird, dennoch die Federn durch die Luft wirbeln, das konnten die Teilnehmer der Kissenschlacht am Sonnabend Nachmittag tun. An der Bekleidung klebten von oben bis unten Daunen, doch das störte offenbar keinen. Im Gegenteil: bewusst rannten die Beteiligten in das nahende Kisssen.

Eingeladen hatten Steffi und Frank Schreibmüller, die seit Jahresbeginn die neuen Pächter der Bockmühle sind und sich mit großer Begeisterung selbst an der Kissenschlacht beteiligten. Eine Wiese, leicht zugänglich für die Öffentlichkeit und dennoch abgezäunt, bot sich geradezu hierfür an.

Der Hintergrund ist der Welt-Kissenschlacht-Tag, vom dem hier bislang noch niemand etwas gehört hat. Tochter Katrin brachte die Idee aus Köln mit, und die Schreibmüllers hatten sowieso viele alte Daunenkissen und – Decken, für die es keine Verwendung mehr gab. Rund fünfzig begeisterte Kissenschlacht-Fans fanden sich ein, wobei einige ihren Spaß allen beim Zuschauen hatten, während besonders die Kinder sich richtig austobten.
So kam Familie Mesletzky aus der benachbarten Papiermühle mit den Enkelkindern Max und Carlson, brachte auch gleich einige eigene Kissen mit. Die waren übrigens letztlich total hinüber. Auf den Schultern der Großeltern war der Fight für die Knirpse eine tolle Sache. Doch auch Opa Uwe war mit viel Spaß dabei, meint: „Den Spaß der Kinder haben wir großen doch nur vorgeschoben. Uns macht das genau so Spaß“ und wirbelt das Kissen erneut durch die Luft. Steffi Schreibmüller berichtet von Stressbewältigung, die damit mühelos möglich ist, aber auch davon, dass dies nur ein Anfangsevent in der Bockmühle ist.

Vorerst bleiben die Dauen auf der Wiese liegen, werden aber sachgerecht entsorgt und die Wiese unter anderem für das Zelten genutzt. „Doch bis dahin muss der Schnee erst einmal tauen und es wieder einige Grad wärmer werden. Dann wird auch frischer Rasen angesät“ berichtet Steffi Schreibmüller. Bereits um 15.30 Uhr war der ganze Spaß vorbei, die Kissen alle zerpflückt und die Beteiligten komplett ausgetobt. Manch einer sah aus, wie eine lebende Feder. Von den Haaren bis zu den Schuhen klebten überall Federn.

„Wir haben das zu kurzfristig publiziert. Jetzt haben wir auch keine Kissen mehr, so dass im nächsten Jahr die Beteiligten Kissen oder Bettdecken selbst mitbringen müssen. Da aber alle Anwesenden so viel Spaß hatten, steht einer Wiederholung nichts entgegen“ so Steffi Schreibmüller.
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