Loge in Hainbücht wird wieder mit Leben erfüllt

Sylvia Geiling arbeitet in jeder freien Minute in der Loge, um bis zum Ostrmontag die Loge in einen Top-Zustand zu versetzen. Der diesjährige Osterspaziergang endet in Hainbücht - so dass sich die Loge als Versorgungspunkt für die Teilnehmer anbietet.
 
Jens Geiling arbeitet in jeder freien Minute in der Loge, um bis zum Ostrmontag die Loge in einen Top-Zustand zu versetzen. Der diesjährige Osterspaziergang endet in Hainbücht - so dass sich die Loge als Versorgungspunkt für die Teilnehmer anbietet.
Stadtroda: Loge | Hainbücht. Am Osterwochenende erlebt die „Loge“ in Hainbücht ihre Renaissance.

Im Januar unterschrieb der Hainbüchter Karneval Club den, zunächst auf zehn Jahre befristeten, Pachtvertrag für die äußerlich sanierte „Loge“.

Rückblick: Die Loge stand kurz vor dem „aus“, konnte von den Hainbüchtern nicht mehr aus eigener Kraft erhalten werden. Die Stadt Stadtroda entschloss sich nach zähem Ringen, das Bauwerk zu erhalten. Holz- und Elektroarbeiten erfolgten. Besonders das Dach und drei Wände erhielten eine Kur. Zwar musste die Loge um einige Quadratmeter verkleinert werden – doch sie wurde erhalten. Das war das Wichtigste für die Einwohner Hainbüchts.

Nach der offiziellen Bauabnahme am 15.Dezember dauerte es nur kurze Zeit, bis der Pachtvertrag mit dem Hainbüchter Verein und der Gaststätte unter Dach und Fach war.
Seit Februar werkeln die 22 Vereinsmitglieder kräftig, um auch den Innenraum ansehnlich zu gestalten. So unterzogen sie die Theke einer Kur, wurden Zierleisten gestrichen, die Einbaubänke auf Vordermann gebracht und zahlreiche Kleinarbeiten erledigt.

Ganz vorn im Team steht Jens Geiling, der als Vereinsvorsitzender die gesamten Arbeiten koordiniert. Nahezu jeden Tag ist er in der Loge anzutreffen, natürlich unterstützt von seinen Vereinsmitgliedern. „Wir wollen den Teilnehmern des Osterspazierganges, der in diesem Jahr hier endet, zeigen, dass die Loge wieder nutzbar ist, in Zukunft mehrmals im Jahr mit Veranstaltungen auch die Öffentlichkeit anlocken kann“ berichten Jens Geiling und seine Schwester Sylvia, die sich ebenfalls enorm engagiert.

Für die Innenausstattung kamen durch einen Sponsor Tische und Stühle neu in die Loge. „Bis Ostermontag muss hier alles so weit auf Vordermann gebracht sein, dass sich ein ordentliches Gesamtbild – in Verbindung mit dem bereits schicken Äußeren – ergibt“ sagt Jens Geiling.
„An der Bühne und deren Rückwand wurde noch nichts gemacht, das passte damals nicht in den Finanzplan hinein. Jetzt soll nur notdürftig die Optik mit etwas Farbe aufgebessert werden. Alles weitere in Bezug auf die Bühne muss warten, bis wir wieder Geld in der Kasse haben.

Für die Zukunft ist auch der Anstrich der Wände geplant, doch hier fehlen uns noch die richtigen Ideen“. Im Eingangsbereich der Loge hängen Listen, auf denen sich die Vereinsmitglieder eintragen, ihre geleisteten Stunden dokumentieren.
Wie Vereinsmitglied Wilfried Böhm kund tat, haben sich bei der letzten Versammlung des Vereins die Mitglieder bereit erklärt, extra für den Osterspaziergang „Sonderschichten“ zu leisten. Jeder wird bis dahin mindestens zehn Stunden Arbeitsleistung einbringen.

„Für uns hat die Loge einen ideellen Wert. Unser Uropa hat die Loge aufgebaut, die Großeltern und Eltern haben dort früher hinter (oder auch vor) der Bar gestanden oder am Einlass gestanden oder aber sich einfach nur dort vergnügt. Jetzt sind wir hier und auch schon unsere Kinder helfen mit“ blickt Sylvia Geiling auf die lange Geschichte der Loge zurück.

Was dem Zahn der Zeit stand hielt, sind die Bodendielen. Die sind rund achtzig Jahre alt – so alt wie die Loge selbst, berichtet Jens Geiling. Einige Dinge, wie der legendäre Mond, sicherte er noch bevor die Sanierung begann.
Nach und nach finden auch diese Accessoires wieder den Weg in die Loge zurück, verspricht der Vereinsvorsitzende.

Derzeit erarbeiten die Hainbüchter einen Plan zur zukünftigen Nutzung der Loge.
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