Meusebacher Spatzenjägerhalle lockte ein drittes und letztes Mal in der 39.Saison unter dem Motto "Meusebach Helau, Bauer sucht Frau" Gäste aus nah und fern an

Einmarsch des Elferrates.
 
Einmarsch des Elferrates.
Meusebach: Spatzenjägerhalle | Noch einmal liesen es die Mitglieder der Meusebacher Faschingsgesellschaft am Sonnabend in der Spatzenjägerhalle so richtig krachen.

Doch ehe der Meusebacher Beitrag auf der Tagesordnung stand, kamen die Gäste zum Zug. So tanzten die Quirlaer Funken auf der kleinen Meusebacher Bühne, um später der Alten Molbitzer Leibgarde Platz zu machen.

Frauenschwarm Klausi (Klaus Bergner) schloss sich an, ehe die Funken des Stadtrodaer Carneval Club (SCC) als Fledermäuse in die Spatzenjägerhalle flatterten. Obwohl sie ihre große Bühne des Schützenhauses gewohnt sind, fanden sie sich auch auf der kleinen Meusebacher Bühne hervorragend zurecht.
Nach einem zweiten Part der Molbitzer Leibgarde feierten die Männer des Tautenhainer-Weißenborner Fastnachclub ihre Premiere in Meusebach. Zur Musik vom Rosaroten Panther kämpfte sich das Männerballett durch den Saal – schwanzwedelnd und mit der kleinen Fläche hadernd, begeisterten sie dennoch das Publikum. Auch, völlig in pink und als Frauen zurück kehrend, vermochten sie es nicht, ihre Schüchternheit abzulegen und das wahre Können zu zeigen. Eine Vorstellung von dem, was auf einer größeren Bühne möglich ist, vermittelten sie dennoch mehr als gekonnt.

Mit Elfriede alias Hartmut Pohl folgte der der nächste Kracher. Wieder einmal zog sie über ihren Ehemann her, aber erst nachdem die vorschriftsmäßige Abmeldung bei der NSA erfolgte.
Bereits zu diesem Zeitpunkt standen die Mitglieder der Meusebacher Faschingsgesellschaft in den Startlöchern, um ein letztes Mal ihren Beitrag zum Motto „Bauer sucht Frau“ zu präsentieren.

Mit Inka Bause (Kerstin Bergner) und Florian Tellereisen (Peter Löscher) standen zwei exzellente Moderatoren parat, um durch die Live-Sendung aus dem verträumten Meusebach sowie dem Sendestudio zu führen.

Die Suche nach heiratswilligen Single-Bauern – und die Suche nach der geheimnisvollen Kirche - in der die Gesangsbücher Henkel haben, welche von den Bauern offensichtlich gern besucht wird, standen im Mittelpunkt von Inkas dritten und letzten Ausflug nach Meusebach.
Wiederum lies sie sich von Hasenzüchter Roland das Thema Kleintierzucht erläutern, erfuhr von Biobauer Lutz aus Stanau wissenswertes über das Thema Bio – und: ja es gibt ihn, den Bio-Fuchs! Aber auch der Bio-Bauer hatte nichts eiligeres zu tun, als die Kirche auf zu suchen.

Zwischendurch hatte Florian Tellereisen die Stars Narumol und Josef im Studio zu Gast. Wie sollte es anders sein, gab es auch Werbepausen und andere Unterbrechungen (Gewinnspiel). Mit Fischbauer Volker gelang Inka dann der Schritt in die sogenannte Kirche, in der Volker der Pfarrer sein möchte. Doch dort hielt sie es nicht aus.
Der heiße Tanz der Jungbauern regte die Moderatorin zu sehr auf, sie musste da raus. Zur Versöhnung sangen Gitti und Erika nochmals ihren Hit „Heidi“, was bei den Gästen abermals auf Begeisterung traf.

Damit ging die 39. Meusebacher Faschingssaison erfolgreich zu Ende, ohne dass für einen ledigen Bauern eine Frau gefunden wurde.
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3 Kommentare
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Renate Jung aus Erfurt | 16.03.2014 | 12:15  
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Hannelore Grünler aus Artern | 16.03.2014 | 16:01  
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Veit Höntsch aus Hermsdorf | 16.03.2014 | 18:16  
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