Milva und der Teufel - zum Fasching in Klein Hawaii passte beides bestens zusammen

Moderator Gerhard Wollnitzke als Teufel.
 
Ein teuflisch gutes Moderatorenpaar gaben Remo Tischner als Engel (links) und Gerhard Wollnitzke als Teufel ab. Am Sonnabend fand in Hainbücht die zweite Faschingsveranstaltung der 28.Saison statt.
Stadtroda: Gaststätte | Italiens Superstar Milva war am Sonnabend zum Hainbüchter Fasching der Superstar.

Und das, obwohl dieser Programmpunkt eigentlich weder geplant noch geprobt war. Doch dem beharrlichen Wunsch des Publikums „Wir woll’n die Milva seh’n, wir woll’n die Milva seh’n …“ beugte sich der gastgebende Hainbüchter Karneval Club (HKC) nach endlosem Disput zwischen dem teuflischen Moderator Gerhard Wollnitzke und den Gästen.

In der Hölle des HKC, der Gaststätte, trafen sich am Sonnabend zur zweiten Faschingsveranstaltung des HKC erneut Teufel und Engel, um gemeinsam zu singen und zu moderieren.
Remo Tischner übernahm den Widerpart des Teufels (Gerhard Wollnitzke), bot ihm Paroli.

So hatten die HKC-Mitglieder auch in ihrer 28. Saison – sie steht unter dem Motto „Teufelei in Klein Hawaii“ - mächtig zu tun, um von einer Rolle in die nächste zu schlüpfen.
„Wir sind 23 Vereinsmitglieder und sind allesamt in die Programmpunkte voll eingebunden. Da ist es gar nicht so einfach, die 24 Beiträge so einzuordnen, dass für jeden genügend Zeit zum umziehen und einfinden in die nächste Rolle bleibt.
Aber es lief erneut bestens“ zieht HKC-Chef Jens Geiling Bilanz.

Da störte es auch nicht, dass plötzlich die Technik streikte, als der Sonderwunsch „Milva“ eingeschoben werden sollte. Gerhard Wollnitzke überbrückte die Zeit teuflisch gut, ging auf das begeisterte Publikum ein und versprach auch für das nächste Jahr den Programmpunkt „Milva“.
„Am besten, ihr macht das Programm für 2015. Ihr sagt, was ihr hören und sehen wollt“ bot er mit teuflischen Hintergedanken dem Publikum an. Doch dann würden die zahlreichen guten und neuen Sketche sowie Tänze nicht zu sehen sein.

So reisten die HKC-Mitglieder in das alte Griechenland, stiegen in die Beziehungskiste oder tief hinab in die Patalogie.
Auf der, mit rund sechs Quadratmeter, garantiert kleinsten Bühne im Saale-Holzland-Kreis (da ist sich Wollnitzke sicher), aber vielleicht auch der kleinsten Bühne Deutschlands tummelte sich aber auch die möglicher Weise kleinste Funkengarde des Freistaates. Vier Funken nutzten die knapp 6 Quadratmeter aus, um die Beine zu schwingen, das Publikum zum mitklatschen zu animieren.

Wie später auch das geniale Männerballett. Gleich zwei mal machte die Reisegruppe Rast im Biergarten (zu Hainbücht?) – mit überraschendem Ergebnis.

Auf eine Grundschule und deren Schüler, das Kloster zu Roda blickten die Besucher ebenso, wie auf verteufelt gute Sänger. Sie überzeugten mit „Da sind wir dabei, das ist prima“ oder „Wir sind alle kleine Sünderlein“.

Natürlich durfte der Lagebericht des wahren Teufels (Wilfried Böhm) ebenso wenig fehlen. „Alles in allem haben wir wieder eine runde Sache auf die Beine gestellt“ zeigte sich Jens Geiling nach Programmende um 23.40 Uhr begeistert.

„Wir müssen nur jetzt etwas bremsen, dass es nicht zu viel und ein zu langes Programm wird. Die Ideen sprudelten bei den Aktiven nur so“. Am kommenden Sonnabend findet zwar noch eine Veranstaltung statt, doch diese ist leider ausverkauft.
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2 Kommentare
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Hannelore Grünler aus Artern | 26.02.2014 | 06:33  
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Gabriele Wetzel aus Zeulenroda-Triebes | 27.02.2014 | 15:38  
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