Museumstag in Stadtroda lockte mit Patchwork-Ausstellung

Zum Museumsfest am Sonnabend Nachmittag zeigten einige Patchworkerinnen fertige Werke. So auch "das weiße Band" - ein insgesamt 35 Meter langes Kunstwerk aus zahlreichen, ca. 60 cm langen Einzelstücken.
Stadtroda: Alte Suptur | Das jährliche regionale Jahrestreffen der der Patchwork-Gilde bildete zugleich die Grundlage für das diesjährige Museumsfest, welches am Sonnabend Nachmittag in Stadtroda so einige Besucher anlockte.

"Natürlich gibt es Themen, welche die Stadtrodaer mehr begeistern, doch ist es erstaunlich, dass bis 16.00 Uhr weit mehr als 70 Besucher in die Alte Suptur kamen. Heute sind hier nicht einfach nur Museumsbesucher, es sind Leute, die sich für die Patchwork-Kunst interessieren" sagt Edith Maihorn, die an diesem Tag für das gesamte Fest die Verantwortung trug und bereits für nächstes Jahr Ideen entwickelt.

Doch zunächst galt es, ihre Stadtrodaer Patchwork-Gruppe mit acht Mitgliedern und natürlich deren Arbeit ins rechte Licht zu rücken. Die Ausstellungsstücke umfassen verschiedenste Arbeiten, von Gebrauchsgegenständen bis hin zu dekorativen Dingen, welche bis zum 30.Juli noch zu sehen sind. Doch ausgestellt sind nicht nur die Werke der Stadtrodaer Gilde-Mitglieder, sondern auch von kreativen aus ganz Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt. Ein Workshop, lockte zum mitmachen, während andere Gildemitglieder an praktischen Beispielen ihr Können demonstrierten.

Im Hof spielten die Schlendriane und der Frauenverein sorgte für Kaffee und Kuchen. "Deren Unterstützung ist einfach toll, auf die kann man sich verlassen" lobt Edith Maihorn.

Zugleich ärgerte sie sich über die schlechte Abstimmung bezüglich diverser Veranstaltungen in Stadtroda. Wenn dann am Nachmittag der Chor zum Konzert in die Klosterruine lädt, ist klar, dass viele potentielle Besucher nicht erst ins Museum kommen. Auch das Siechtal-Straßenfest, welches gleichzeitig statt fand, war nicht unbedingt förderlich. Und das, obwohl ein Veranstaltungskalender in Stadtroda existiert".

Dennoch zeigte sie sich zufrieden, zumal selbst die Regionalvertreterin der Patchwork-Gilde, Sabine Frank, nicht nur persönlich anwesend war, sondern auch begeistert äußerte. So verwies Sabine Frank auf das gute Netzwerk der Gilde, die Verbindungen bis ins Ausland - der große und auffällige Wandschmuck (ein Sampler) "Sommerimpressionen" im Eingangsbereich entstand in Zusammenarbeit mit russischen Patchworkern - wodurch monumentale Werke entstehen können. Gemeinsam mit Gilde-Mitgliedern zeigte sie Werke wie "das weiße Band". Hierbei handelt es sich um insgesamt 35 laufende Meter Patchworkkunst, zusammengesetzt aus ca. 60cm-Stücken, die links und rechts, quasi als Verbindung untereinander ein weises Band haben und in deren Mitte ortstypische Merkmale in verschiedenen Techniken aufgebracht sind. So fanden sich unter anderem das Elbsandsteingebirge, die Erfurter Krämerbrücke oder Fachwerkwerkhäuser darauf wieder. So kreierte jeder Patchworker etwas individuelles und trug dennoch seinen Teil zum gelungenen Gesamtkunstwerk bei.
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