Musikschulen öffnen Kirchen - und bringen Geld für Restaurierungsprojekte, so auch in Stadtroda

Mit Coldplay "Viva la Vida" boten die Musikschüler einen sehr anspruchsvollen Titel dar. Am Sonnabend lockte die die Konzertreihe "Musikschulen öffnen Kirchen" in die Stadtrodaer Stadtkirche.
Stadtroda: Stadtkirche | "Da möchte man noch ein wenig länger zuhören, das gehörte dann erst einmal verarbeiten und setzen lassen. Das war einfach toll" resümiert Moderatorin Irina Rahmig nach dem Klaviervortrag von Julia Jacob.
Doch die nächsten Nachwuchsmusiker warten bereits, wollen ebenfalls ihr Können präsentieren.

Das gesamte Spektrum der Musik, von Klassik bis Rock, boten die Musikschüler der Kreismusikschule am Sonnabend in der Stadtrodaer Stadtkirche auf, um das Konzert zu einem echten Highlight werden zu lassen.

Unter dem Motto "Musikschulen öffnen Kirchen" erklangen unterschiedlichste Werke klassischer, wie zeitgenössischer Komponisten. So war es am Ende schwer zu entscheiden, ob nicht City's "Am Fenster" oder Coldplay "Viva la Vida" beim, leider recht spärlichen, Publikum mehr Eindruck schindeten, als die Klassiker von Brahms, Vivaldi oder Webber. "Auf jeden Fall war Coldplay für uns schon High-Level. Die tiefe Tonlage fordert die Musikschüler schon mächtig" zieht Karina Siebicke eine positive Bilanz des Konzertes.

Für sie war es das Zweite seiner Art, wobei unmittelbar nach Konzertende eine Anfrage für eine Neuauflage aus dem Saale-Orla-Kreis diesbezüglich kam.

"Für etwas derartiges ist etwa ein halbes Jahr Vorbereitung nötig. Auf ein Gespräch zwischen Tobias Steinke und Kreismusikschulleiterin Uta Koschmieder geht die Idee zu diesem Konzert zurück, jedoch forcierte Beate Bock, die Vorsitzende des "Förderkreis Heilig-Kreuz-Kirche" im weiteren Verlauf die Bemühungen. "Mit Karina Siebicke haben wir eine exzellente Aussenstellenleiterin, hier in Stadtroda, die sich ganz toll einbringt. Sie ist eine Bereicherung für uns" meint Beate Bock nach dem Konzert.

Minuten später, die Musiker und Besucher verlassen die Stadtkirche bereits, kommt Martina Koch und fragt "Ist das nicht peinlich? So ein schönes Konzert und so wenig Besucher sind da ..."

Im sechsten Jahr der Sanierung der Heilig-Kreuz-Kirche stehen derzeit Arbeiten am Innenraum an, wir hoffen im achten Jahr die Sanierung abschließen zu können" sagt Beate Bock.
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Gabriele Wetzel aus Zeulenroda-Triebes | 22.06.2015 | 14:16  
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