Mystery und Zauberei, auf zur Rod'schen Narretei! - Stadtrodaer Carneval Club startete am Sonnabend mit einer sehenswerten Show in die fünfte Jahreszeit

Der Spuk beginnt - mit zwei Nachtwächtern.
 
Die Nachtwächter holen Elferrat und Funken ab.
Stadtroda: Schützenhaus "Zur Louisenlust" | Schwebende Kerzen, sich wie von Zauberhand bewegende überdimensionale Zauberbücher, ein Zauberer namens „Großer Andreas“ und eine Fee mit Namen „Svenja“ – damit beeindruckten die Mitglieder des Stadtrodaer Carneval Club (SCC) am Sonnabend ihre Gäste im Stadtrodaer Schützenhaus.

Doch auch mit ihrem kurzweiligen Programm wussten die Narren des SCC zu überzeugen. Überraschend gut gefüllt zeigte sich das Schützenhaus bereits zum Einzug des Elferrates, der Funken und des Prinzenpaares.
Das Prinzenpaar der 56.Saison stellte gleich die nächste Überraschung dar. Antje die II. und Marcel der I. waren keine anderen als die Vereinsmitglieder Antje Schubert und Marcel Scholz.

Mit dieser Enthüllung erstaunte der Vorstand selbst die eigenen Vereinsmitglieder.

Ehe die Fee mit dem dauer-defekten Zauberstab und der große Andreas richtig zur Tat schritten, diverse zauberhafte Beiträge auf die Bühne zauberten, wünschten sich Dietmar Staps und Jörg Rosenkranz herbei. Beide sollten für ihre 40-jährige Vereinszugehörigkeit geehrt werden.
Die gleiche Ehre wurde am Sonntag zum Seniorenfasching Franz Höhne zuteil. Hierbei standen auch Manfred Arnold und Helmut Hicke für 45 Jahre Vereinszugehörigkeit auf der Bühne. Friedrun und Gerhard Richter waren vor 50 Jahren Prinzenpaar beim SCC, Carola und Lutz Richter vor 40 Jahren – erhielten eine Extra-Ehrung.

Zur Auftaktveranstaltung präsentierte der SCC zunächst seine Nachwuchsgruppen, wobei die Sternschnuppen noch sehr viel Nervosität zeigten. Beinahe schon abgebrüht wirkten dagegen die Sternchen und Sterne bei ihrem Auftritt. Sie begeisterten das Publikum ebenso, wie später die Funken.

Schaurig schön flatterten sie als Fledermäuse daher und zeigten mit ihrer Perfektion die Früchte ihrer Trainingsarbeit. Erneut gingen die Gäste mit, vermittelten ihrerseits den Respekt für deren Leistung.
Dass das alte Rodsche Ehepaar sich wieder zum SCC verirrte, die Alte Garde als Ausserirdische und die Funken als Fledermäuse über die Bühne geisterten, gefiel selbst den langjährigen Vereinsmitgliedern. „Da war ein roter Faden drin, die Beiträge stimmig und die Funken wieder mit einer großen Perfektion, einfach Klasse“ blickten später Ullrich Rupp und Jörg Rosenkranz auf den gelungenen Abend zurück. Schade nur, dass bei den Schlendrianen der Text zur guten Musik nicht im Saal ankam. Gleiches galt auch für die Zaubershow der Klostergeister.

Sehr gut verständlich hingegen klang das „Mystikal“ der Querschläger im gesamten Saal. Da ärgerte sich der Teufel, dass er nicht Fasching feiern könne wie es ihm beliebt und beschloss daher, den Rodschen einen Streich zu spielen. In Form von Faust, der dem Ort mit Bockwurstabriss und dem Bollberger Gewerbegebiet mächtig Schaden zufügt. Dass letztlich durch Amors Pfeil der Teufel und die Ordnungsbeamtin ein Paar werden, ist sicher auch kein gutes Erbe für Roda.

Zauberhaft kamen die Zahnfeen der Showtanzgruppe daher, während die Männer mit Michael Jacksons Moonwalk die Frauenherzen höher schlagen liesen.
Zwei kleine Gastbeiträge brachten die Klosterlausnitzer Karnevalisten mit. Sie waren übrigens zum ersten Mal offiziell beim Stadtrodaer Fasching als Abordnung zu Gast.
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Hannelore Grünler aus Artern | 17.02.2014 | 23:41  
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