Nun wieder mit Leben füllen - Hainbüchter Loge saniert übergeben

Plausch mit „Ureinwohnern“: Bürgermeister Harald Kramer mit Heidi Geiling, Bärbel und Eberhard Lorenz.
Stadtroda: Loge | Die Hainbüchter sind froh, dass ihre Loge erhalten blieb und nun - saniert - wieder für die Kultur im Orte zur Verfügung steht. Das sah bis vor kurzem noch gar nicht so aus, denn ihr drohte wegen ihres erbärmlichen Zustandes sogar der Abriss. Die „goldenen Zeiten" der Loge, als sie Mittelpunkt des Ortes war und als Tanzdiele nicht nur die Einheimischen anzog, sind zwar vorbei - doch nun obliegt es den Hainbüchtern, in wie weit sie sich wieder mit Leben füllen wird.

Ein Pachtvertrag wurde abgeschlossen, in dem die Stadt Stadtroda die Nutzung der Loge dem Hainbüchter Karnevalsclub und der Gaststätte für die nächsten zehn Jahre überträgt. Doch ehe hier wieder so richtig der „Bär steppen" kann, muss noch Hand angelegt werden im Inneren der Loge. So soll sich beispielsweise im der Bühnenbereich einiges tun, die Theke eingebaut und natürlich die Loge noch gemütlich eingerichtet und gestaltet werden. Dazu gehört unbedingt, dass traditionell am Ende jeder Veranstaltung auch wieder der Mond aufgehen kann…

Neben Tanzabenden könne sich der HKC vorstellen, dass auch andere Vereine und Gruppen die Loge für Veranstaltungen und Aktivitäten nutzen. Die Sanierung des Gebäudes, dass seinen Ursprung in den 30er Jahren hat, lag indes Planer Jörg Keller besonders am Herzen, dessen Büro sich bereits seit mehreren Jahren mit der Dorfsanierung in Hainbücht befasst. Als die Mittel für die Sanierung der Loge kurzfristig doch noch in Aussicht gestellt wurden, haben alle tüchtig rangeklotzt, denn es blieb für Planung und Umsetzung des Projektes nur wenig Zeit.

„Doch es hat alles gepasst, es gab vernünftige Dialoge und eine gute Zusammenarbeit. Die Loge gehört ins Dorf, ist hier nicht wegzudenken als Zeichen für ein aktives Dorfleben", so Jörg Keller bei der Übergabe. Rund 75.000 Euro wurden insgesamt investiert, 57.000 Euro wurden dafür vom Amt für Landentwicklung und Flurneuordnung im Rahmen der Dorferneuerung bereitgestellt. „Ohne diesen Zuschuss hätten wir die Loge nicht halten könnten", so Stadtrodas Bürgermeister Harald Kramer und er bedankt sich beim Amt dafür.

15.12.2010
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