Quirlaer Maibaumsetzer erkämpfen den Sieg im Tauziehwettbewerb der Maibaumgesellschaften in Tröbnitz

Das Team Stadtroda Alter Markt erkämpfte den dritten Platz beim Tauziehen der Maibaumgesellschaften.
 
Das Wiegen ist zunächst die wichtigste Aktion, ehe die Mannschaften überhaupt den Wettkampf beginnen können. Hier wird das Gewicht der Geisenahiner Männer ermittelt.
Tröbnitz: Feuerwehrhaus | Mit dem Sieg der Quirlaer Mannschaft endete Sonntag Mittag das zwanzigste Tauziehen der Maibaumgesellschaften in Tröbnitz.

Klaus-Peter Rink, der erneut den Gaudiwettkampf moderierte, verlas während des Wiegens aller Teams die bisherigen Sieger und stellte so fest, dass Gastgeber Tröbnitz den Sieg davontragen müsste, um die Chance auf den dauerhaften Besitz des Porzellanutensil zu wahren.

Während dessen wurde einmal mehr die gute alte Dezimalwaage bemüht, um die insgesamt 800 Kilogramm Gesamtgewicht der Teams aus zu loten. Stempel auf den Handrücken und an den Start.

Erstmalig seit Einführung des Gaudiwettkampfes hatte Moderator Klaus-Peter Rink zwei Streichhölzer – zum Auslosen der Zugrichtung – bereits griffbereit. „Das ist mir selbst ein wenig unheimlich, dass ich daran gedacht habe“ so Rink.

Den Schriftkram erledigten unterdessen Susann Seidel Glück, Michelle und Monique Vogel. Sie notierten die Wettkampfreihenfolge, die der Moderator immer wieder durchsagen musste.
Mal fehlte beim Team Prosecco eine Frau, ein anderes mal erschien ein komplettes Team nicht in der Wettkampfarena vor dem Tröbnitzer Feuerwehrhaus. Bis kurz nach 12.00 Uhr zogen die fünf Teams aus Tröbnitz, Geisenhain, Quirla, Stadtroda Alter Markt und Prosecco um am Tau. Mal in Richtung Brücke, mal in Richtung Kirche. Jedes Team wurde angefeuert vom begeisterten Publikum und den zahlreichen treuen Fans.

Erstmalig setzten Teamchefs sogar eine Peitsche ein, um ihrem Wort Gehör zu verschaffen. Sebastian Pufe (Tröbnitz) und Ingolf Weiß (Stadtroda) versuchten so dem Erfolg auf die Sprünge zu verhelfen. Vergebens.

Quirlas Maibaumsetzer setzten sich in allen Vergleichen siegreich in Szene und nahmen somit den Pokal aus den Händen von Klaus-Peter Rink entgegen. „Wir sind angetreten, um dabei zu sein. Wir haben uns keine Siegchancen ausgerechnet. Daher danken wir allen die uns gewinnen lassen haben“ gibt Quirlas Teamchef Robin Kusch zur Siegerehrung zu Protokoll und lädt alle zum Holzscheibensägen am Pfingstmontag nach Quirla ein.

So geht es die Reihe herum.
Alle Teams laden zu ihren Festivitäten rund um die Maifichte ein. Das Team Prosecco, ein Frauenteam aus Stadtroda, hingegen bittet für das nächste Jahr um eine weitere Frauenmannschaft in diesem Wettkampf: „Das auch wir einmal eine Chance haben. Auch wenn es Spaß gemacht hat – ist ein ebenbürtiger Gegner wünschenswert“.

In den Wettkampfpausen sorgte das Jugendblasorchester Tröbnitz für zünftige Blasmusik und dafür, dass sich die Männer und Frauen von der kräftezehrenden Aktion etwas ausruhen konnten.

Bereits am Sonnabend Nachmittag setzten die Tröbnitzer zum nunmehr 25. Mal ihren Maibaum, und das mit einer guten Zuschauerbeteiligung, wie Klaus-Peter Rink mitteilte. „Bei dem ungünstigen Wetter war definitiv nicht damit zu rechnen. Doch wir haben uns mit dem Maibaumsetzen und natürlich mit der Blasmusik, von den Tröbnitzer Musikanten, einfach einen Namen gemacht, da kommen die Leute auch bei schlechteren Wetter.
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