Rabis lud zur 22. Traktorenschau - trotz Schmuddelwetter kamen 139 Trekker

Bis oben hin mit Schlamm verspritzt zeigte sich so mancher Traktor, der zum Rabiser Traktorentreffen ausgestellt war.
 
Ein Hingucker der besonderen Art war der Hanomag von Marcus Seifried aus Bobeck. Er reiste bereits am Sonnabend an, um auch zur 22. Rabiser Traktorenschau dabei zu sein.
Schlöben: Sportplatz | Trotz des andauernden Regens, welcher seit Freitag Nacht das Rabiser Organisatorenteam in Atem hielt, kamen bis zum Sonntag Nachmittag insgesamt 139 Traktoren nach Rabis, um an der 22.Traktorenschau teil zu nehmen.

Seit Sonnabend Nacht blieb es trocken, so dass sich am Sonntag morgen noch unzählige Traktorenfreunde auf den Weg zur Wöllmisse machten.
"Bereits am Freitag Abend begann das kleine Fest. Ein recht gut besuchtes Konzert in unserer Kirche bildete den Auftakt. Allerdings mussten wir das Festzelt bei Regen aufbauen. Dann stand einer tollen Party am Sonnabend Abend mit zahlreichen, bereits vorab angereisten, Traktorenfreunden nichts entgegen. Heute sind noch ein Geschicklichkeitswettbewerb, Prämierung der weitesten Anreise sowie viel Kinderbelustigung angesagt. Während Vormittag die Musikschule Fröhlich die Gäste unterhält, spielen Nachmittag traditionell die Tröbnitzer Musikanten. Somit ist wieder eine runde Sache drin" berichtet Feuerwehrvereinschef Maik Winkler.

Wieder einmal warten rund 240 Liter Suppe aus dem Waschkessel auf die Besucher. Für die ersten Teller geben übrigens die Schützen des Schützenvereins Dürrengleina den Startschuss.
"Unsere 50 bis 60 Helfer haben zwar alle Hände voll zu tun, doch wir sind ein eingespieltes Team", meint Vereinschef Maik Winkler. Ihm liegt es am Herzen, besonders der Agrargenossenschaft (Wöllmisse e.G.) für die Bereitstellung der Flächen zu danken. Doch auch große Unterstützung gab es durch den Bürgermeister Hans-Peter Perscke sowie das DRK.

Mit rund 50 Kilometer Anfahrtsweg holte sich Dietmar Heinz mit seinem ZT 305 aus Klein Aga den Titel für die weiteste Anreise, während Marcus Seifried aus Albersdorf mit seinem Lanz wieder einmal den Titel für den ältesten Traktor einheimste. Dass sich am Sonntag in Rabis wieder einmal die Traktorenfreunde aus Nah und Fern trafen, um über alte wie neue Traktoren zu fachsimpeln, gehört inzwischen seit über 20 Jahren in den Terminkalender des Rabiser Feuerwehrvereins.
So kamen viele der anwesenden nicht erst zum ersten oder zweiten Mal, sondern sich schon gute Bekannte des Veranstalterteams. So tuckerten Dieter und Paul Hopisch aus Stadtroda wie jedes Jahr mit ihrem Lanz an Sportplatz entlang auf die Ausstellungsfläche. Ebenso, wie Andreas Berndt aus Hartmannsdorf oder Klaus Peukert mit seiner einzigen mobilen Bandsäge oder viele andere. "Diese ist auf einem Opel T 4-Rahmen montiert und stammt aus Caaschwitz. Sie ist eine von ehemals drei derartigen Geräten und heute noch voll einsatzfähig" wie Klaus Peukert gern berichtet. Dass die Bandsäge noch überaus exakt arbeitet, demonstriert er sogleich vor Ort, sägt Brettstücken zu Demonstrationszwecken schnurgerade durch.

Während dessen werden Besucher in dicke Qualmwolken gehüllt, tuckern die alten Dampfrosse vor sich hin bilden sich immer wieder kleine Grüppchen an den einzelnen Landwirtschaftsmaschinen. Egal, ob es Lanz, Deutz, Hanomag, Massey Fergusson oder Fendt, Allgaier, Eicher, Famulus, Güldner oder andere bekannte bzw. auch weniger bekannte Traktorenmarken waren, die in Rabis ausgestellt waren, sie waren allesamt einen Blick wert.
Gleiches galt für die Eigenbau-Traktoren, die mit interessanten Details aufwarteten. Besonders die Anbauten, welche auf den Transport oder die Verarbeitung von (Feuer-)Holz angelegt waren, sorgten für aufmerksame Blicke.
1
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.
Anzeige
Anzeige
Anzeige