Retrospektive des Theater in Bockedra kann ab sofort für PR-Zwecke genutzt werden

Mit diesem Plakat wird auf die erstellte DVD aufmerksam gemacht.
Großbockedra: Kulturscheune | Nachdem der Großbockedraer Heimatverein am Pfingstfreitag Lottomittel zur Erstellung einer Retrospektive über das Wirken des Theater in Bockedra (TIB) erhielt, konnte jetzt eine vorläufige Version bereits vorgestellt werden.

Mitwirkende des TIB, aber auch geladene Gäste (u.a. Dr. Dietmar Möller in Vertretung des Landrates Andreas Heller, Torsten Schwarz in Vertretung des VG-Vorsitzenden Hartmut Weidemann) waren an diesem Sommerabend in die Festscheune nach Großbockedra geladen.

In rund zwei Stunden wird die Geschichte des Theater in Bockedra, werden alle zehn Aufführungen, näher vorgestellt. Aber auch Interviews mit einigen Darstellern, Autor und Regisseur sowie den Heimatvereinsvorsitzenden, sind in das Werk eingeflossen. „Diese DVD ist nicht für die kommerzielle Nutzung (Veräußerung) bestimmt.

Sie dient dazu, dass das Entstehen eines Theaterstückes in allen Facetten dargestellt wird. Sie wird für PR-Zwcke genutzt“ berichtet Heimatvereinsvorsitzender, Prof. Edgar Seim. „Auch das Kulturamt oder der Kreisheimatpfleger erhalten dann eine Kopie.
Sollte jetzt seitens anderer Vereine oder Schulen Interesse am Bockerschen Theater bestehen, können wir unsere Arbeit viel einfacher darstellen.

Während der Präsentation gab es von den Darstellern selbst viel Szenenapplaus und zustimmendes Gemurmel. Teilweise sprachen sie ihre Texte wieder mit, als ob es sich um das jeweils aktuelle Stück handeln würde. Dass es sich um ein gut funktionierendes Team bei den Theaterleuten handelt, war zweifellos zu erkennen.

Doch machte Gabi Gördel in ihrem Interview auch klar, dass es nicht in jedem Jahr für jeden ein Rolle geben kann, man auch einmal zurückstecken muss. „Man gehört aber trotzdem zum Team dazu, auch wenn man gerade nicht mitspielt“.
Sie hatte mit ihrer ersten Rolle, als sie einen männlichen Part übernahm, ein schweres Los gezogen. Ihr vermeintlich Untergebener wollte sich nicht von einer Frau „regieren“ lassen, gab ihr selbst nach der Vorstellung nicht einmal die Hand, weiß sie zu berichten und kann jetzt im Nachhinein darüber schmunzeln.

Dass zwar jeder für sich lernt, auf der Bühne aber alle ein Team sind, berichtet Sigrun Fickler, die von Anfang an dabei ist. Ihr Lebensgefährte Dirk „Jimmy“ Giensch hingegen erzählt freimütig, dass er so manches mal vor dem Spiegel steht, quasi mit sich selbst redet, um die Rolle zu lernen. Alles in allem eine rundum gelungene Sache, die ein wichtiger Bestandteil in der Bockerschen Geschichte spielen und auch in einigen Jahren noch eine große Bedeutung haben wird.

Das diesjährige Theater in Bockedra findet am 5. und 6. September, im Rahmen des Erntefest in Bockedra statt.
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