Rückblick auf die zweite und abschließende Faschingsveanstaltung in der Meusebacher Spatzenjägerhalle

"Man, hatten die krumme Beene" meinten die Putzfrauen später, als die Pioniere wieder von der Bildfläche verschwunden waren.
Meusebach: Spatzenjägerhalle | Zur zweiten Faschingsveranstaltung zogen die Mitglieder der Meusebacher Faschingsgesellschaft nochmals alle Register, um das Publikum in der Spatzenjägerhalle zu überzeugen.

So lud Präsident Wilfried Schwarz die Funken aus Quirla, die Alte Molbitzer Leibgardenkapelle, die Funken aus Eisenberg und die Funken aus Großpürschitz nach Meusebach ein.

Während die Funken mit schwungvollen Tänzen für Begeisterung sorgten, wusste die Alte Leibgardenkapelle aus Molbitz mit Stimmungsmusik das Publikum zu unterhalten. Schunkelrunden sorgten dafür, dass keiner zur Bewegungslosigkeit verurteilt war.

Schließlich lief das Programm noch für einige Zeit, war die Tanzfläche längst noch nicht frei gegeben.

In der Bütt mühten sich Klaus Bergner als Dr. Sex sowie Hartmut Pohl alias Otto. Letzterer wetterte einmal mehr über seine geliebte Elfriede her.

Zwischendurch zeigte das Eisenberger Funkenmariechen einiges von seinem Können. So verging die Zeit viel zu schnell, war es bereits 22.10 Uhr, als der Meusebacher Part startete. Die Putzfrauen Clara und Berta ließen nochmals die 40 Jahre Fasching in Meusebach revue passieren, erinnerten sich so mancher Begebenheit.
Aber auch der vielen Beteiligten, von denen einige nochmals auftreten durften. So die Altpapier sammelnden Pioniere, die Putzkolonne des Männerballetts in ihren schicken Kittelschürzen aber auch die Gangnamstyle tanzenden Burschen, welche zunächst mit einer Aschenbrödel-Parodie gleichfalls für Begeisterungsstürme sorgten.
Selbst Danyel Gerard, Jürgen Drefs oder Roy Black kamen zu Auftrittsehren. Dagegen wurde Florian Silbereisen sofort wieder der Bühne verwiesen. Ebenso wie Galliens Späher, der (die) immer wieder auf der Suche nach Römern das Zwiegespräch der beiden Putzfrauen störte. Cowboys, die ihren "Supterperforator-Tanz" aufführten und schnell zum "Wolkenschieber" wechselten, lockerten den Block weiter auf. Letztlich griffen die Putzfrauen selbst zum Mikro, parodierten Boney M.

Alles in allem erneut ein erfolgreicher Faschingsabend in Meusebach, mit dem die Jubiläumssaison - sie stand unter dem Motto "Damals wars" - beendet wurde.
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