Ruttersdorfer setzten Tradition des Maibaumsetzens fort

Bereits der Festumzug durch das Dorf bot einen Anblick, den sich die Ruttersdorfer nicht entgehen lassen wollten.
Ruttersdorf-Lotschen: Sportplatz | Wieder ging ein ereignisreiches Wochenende zu Ende.
Dieses Mal für die Ruttersdorfer Einwohner. Das Maibaumsetzen – keiner weiß zum wie vielten Male eigentlich – lockte am Sonnabend und Sonntag einen Großteil der Dorfbewohner an.
Dabei war schon der Umzug vom alten Dorfkern bis zum Sportplatz das erste Highlight. Am Straßenrand warteten nicht wenige Ruttersdorfer mit Kamera, um das Ereignis im Bild fest zu halten. Auf dem Festplatz angekommen, trieb Richtmeister Volker Baumann seine Burschen zunächst zur Eile.

Die Fichte abladen und in die Halterung einfädeln – auch dies war ein Akt für sich. Hier zeigte sich, dass so manches Tragholz nur noch zum Feuerholz taugt – mindestens zwei Hölzer brachen bei dieser Aktion. Weitere knackten verdächtig.
Nachdem die ersten Scheren angesetzt waren, kehrte etwas Ruhe ein, die Besucher durften sich mit lecken Kuchen und deftigen vom Rost stärken. Dreißig Bleche Kuchen wurden in diesem Jahr von den Ruttersdorfer Frauen gebacken und zu Kuchenpaketen verarbeitet, war zu erfahren. Rund zehn Frauen brühten Kaffee auf, verkauften Kuchen, sorgten einfach dafür die Besucher versorgt waren. Neben dem Sonnabendlichen Maibaumsetzen wartete übrigens auch das Kindermaibaumsetzen am Sonntag mit stolzer Dorf-Kinderschaar auf die Gäste.

Volker Baumann, der als Richtmeister die größte Verantwortung am Sonnabend übernahm, berichtet, dass der Baum mit 31,4 Metern Länge zwar kein Riese sei, doch den Ruttersdorfern gehe es bei der Traditionsveranstaltung sowieso nicht um Rekorde, sondern um den Spaß. „Abgesehen davon, haben wir sowieso ein logistisches Problem, würden mit einem längeren Baum nicht mehr um die Kurven kommen“.

Dass in diesem Jahr die Spitze wieder angeschuht werden musste, fand der frühere und langjährige Richtmeister Lutz Köpler ärgerlich. „Das wird bei uns nur getan, wenn es unumgänglich ist. Andere Orte machen selbst daraus eine Tradition. Uns hält dies nur am Vormittag auf“. Letztlich ging auch hier wieder alles glatt, der Maibaum steht am gewohnten Ort.
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