Schleifreisener Sommerfest lockte mit Wildschweinbraten

Auch ein Spanferkel wartete darauf, verspeißt zu werden.
Schleifreisen: Festplatz | Bereits zu einer kleinen Tradition geworden ist das Sommerfest in Schleifreisen, welches der Kulturverein jährlich für die Einwohner des Ortes organisiert.

Nicht mit großem Programm, sondern nur ein zwangloses, gemütliches Beisammensein steht hier im Vordergrund.
So auch am Sonnabend Abend. Natürlich bei Wildschweinbraten! „Das ist etwas ganz besonderes, mal was anderes, als immer nur Roster“ berichtet Vereinsvorsitzende Antje Stellenberger.

Dass das diesjährige Sommerfest gar nicht so optimal begann, möchte die engagierte Vereinschefin am liebsten verschweigen. Punkt 18.00 Uhr standen die ersten Gäste auf der Matte, wollten ihre Portion Wildschweinrollbraten abholen – und das Essen war noch nicht fertig.
Ein Stromausfall machte dem Team zu schaffen. „Das liegt daran, dass wir auf dem Gelände nur einen Lichtstromanschluss vom Nachbargrundstück haben. Da aber zu viele Geräte (Kühlschrank, Kochplatten, Licht) angeschlossen sind, reichte das nicht aus. Das muss bald abgeändert werden“.

Nachdem dieses Problem behoben wurde, lief später alles rund.
Die Besucher erhielten ihre Portion Spanferkel oder Wildschweinbraten mit Sauerkraut mit geringfügiger Verspätung, wobei keiner sich über die (kurze) Wartezeit beschwerte! Gleichzeitig kamen auch Einwohner mit diversen Gefäßen, um sich ihr Abendbrot zu sichern.

Letztlich ging die Planung mit rund 130 Portionen nahezu exakt auf. „Wir hatten in diesem Jahr echte Probleme, überhaupt Wildschwein anbieten zu können. Die Frischlinge sind noch zu klein, unsere Jäger hatten zudem unzählige weitere Bestellungen vorliegen. Doch letztlich können wir auch heute wieder etwas leckeres anbieten“ so Antje Stellenberger.

Auf das Thema Planung angesprochen, zuckt die Vereinsvorsitzende mit den Schultern. „Das ist immer eine schwierige Sache. Während beim Maibaumsetzen immer alle mit großer Begeisterung dabei sind, steht gerade in den Sommermonaten einerseits nur ein Teil des Vorstandes mit Leib und Seele (von Sonnabend früh – Vorbereitung - bis Sonntag Mittag - Aufräumen) hinter dem Fest, andererseits ist rundherum so viel los, dass die Gästezahl nicht vorher absehbar ist“.

Dennoch zieht sie am Sonntag Vormittag eine überaus positive Bilanz. „Das Essen hat gereicht, es hat den großen, wie den kleinen Besuchern Spaß gemacht. Also ein rundum gelungener Abend“.
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