So viel Heimlichkeit, in der Weihnachtszeit - Romantisches Weihnachten am 15.Dezember in Alt-Meusebach

Der krönende Abschluss in Alt-Mesuebach: das Aufsteigen der letzten Weihnachtswunschzettel als Sternenschweife.
Meusebach: Mittelalterdorf | Ein heimlicher Besucher des Alt-Meusebacher Mittelalterdorfes berichtet ganz aufgeregt:

„Ich muß euch unbedingt berichten, was ich auf meinem Adventsspaziergang erlebt habe.

Ziemlich dunkel ist es schon am Nachmittag des 1.Adventes, als ich zu meinem Spaziergang aufbreche. In Höhe des Mittelalterdorfes verschnaufe ich und bewundere den leuchtenden Herrenhuter Adventsstern. Wie schön ist es doch in der Adventszeit. Ich lasse die Schönheit der Natur und die Ruhe auf mich einwirken.

Doch was war das? Höre ich das Geräusch einer Säge? Will jetzt schon jemand einen Tannenbaum holen? Unmöglich, es ist ja noch Zeit!

Neugierig geworden gehe ich den Geräuschen nach in Richtung des alten Turmes. Sehe ich da ein schwaches Licht durch das Mauerwerk scheinen? Ich stelle mich auf die Zehenspitzen und kann nur wenig erkennen, aber dafür gut hören. Ja, ja ich weiß, man soll andere Leute nicht belauschen. Aber was ich gehört habe, war so interessant, dass ich nicht widerstehen konnte.
Es wurde gesagt, dass sie sich beeilen müssen um alles noch fertig zu bekommen. Das WIFI und der Lerncomputer müsste noch besorgt und verpackt werden.

Dann hätte man noch die große Weihnachtsparty zu organisieren.
Zu der Weihnachtsparty am 15.12.ab 14.30 Uhr hat Knecht Rupprecht den Meusebacher Märchenwald entzaubert. So wird Knecht Rupprecht alias „Roland von Georgenberg“ zeigen, wie man sich Geschenke selbst zaubern kann. Frau Holle „Vivien“ bringt für alle braven Kinder ihr Kaspertheater mit. Viele andere Märchengestalten und die „Rodschen Möhrenschaber“ hat Knecht Rupprecht noch zur Party eingeladen. Um Knecht Rupprecht bei guter Laune zu halten, führen die Kinder des Kindergartens Weißbach ein kleines Programm auf. Da höre ich ein leises Wiehern und weiß Bescheid. Auch die Weihnachtselfe „Karen“ wird mit ihren Pony „Fips“ an der Weihnachtsparty teilnehmen. Kinder, es gibt Ponyreiten! Und wer noch einen kleinen Wunsch nach Himmelspforten schicken möchte, kann seinen Wunschzettel am Schluss der Party mit den fliegenden Sternen abschicken.

Viele leckere Naschereien und Getränke werden im Angebot sein.
Nun halte ich es nicht mehr aus. Da ich die ganze Zeit auf Zehenspitzen gestanden habe, schmerzen mir die Füße. Auf dem Heimweg treffe ich noch die Familie Schulze. Sie erzählen mir, dass in letzter Zeit merkwürdige Dinge hier an der Köhlerei und im Mittelalterdorf passieren. So verschwinden viele Dinge, die mit Weihnachten zu tun haben. Gerade so, als ob jemand Weihnachten nicht leiden kann. Ob ich vielleicht weiß, wer so etwas macht? Ich weiß es nicht, aber vielleicht weiß es jemand von Euch?“

Mit dieser Frage lässt mich der heimliche Lauscher stehen.
Vermutlich, um allen von seinen Erlebnissen zu berichten. Hoffentlich sehen wir uns am 3.Adventssonntag im Mittelalterdorf wieder.
Dann kann ich diese Frage bestimmt beantworten. Eine Ahnung habe ich da schon.
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2 Kommentare
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Johannes Leichsenring aus Hermsdorf | 08.12.2013 | 20:00  
5.691
Petra Seidel aus Weimar | 08.12.2013 | 20:00  
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