Spannender Blätterwald: Stadtbibliothek Eisenberg präsentiert vielfältigen Lesestoff

Spielen Theater in der Grundschule und lesen gern: Rotkappe, ihre Mutter und der liebe Wolf - alias Celina, Lilli und Joseph.
Eisenberg: Stadtbibliothek | Nein, die rebellische Rotkappe mit der großen Klappe hatte so gar keine Lust, die kranke Großmutter im Wald zu besuchen und ihr Kuchen und Wein zu bringen… Lieber verabredete sie sich mit ihren Freundinnen zum tanzen und vergaß darüber die Oma… Da musste der Wolf höchstpersönlich einspringen und Großmutter das Körbchen vorbeibringen. Dafür bekam er deren Einladung, gern noch zum Abendessen zu bleiben. Und die beiden heckten dann noch für das ungebührliche Verhalten von Rotkappe einen Streich aus – denn Strafe muss sein…
Mit ihrem witzigen Theaterstück „Rotkappe und der liebe Wolf“ – einer modernen Version des Grimm’schen Märchens - begeisterten die Mädchen und Jungen aus der Klasse 2 der Grundschule Ost Eltern, Großeltern und andere zum Schnuppertag der Eisenberger Stadtbibliothek gekommene Besucher. Danach stöberten sie und zahllose weitere Neugierige – große und kleine - in den Bücherregalen, griffen sich das eine oder andere Buch, blätterten, schmökerten… Dazu gab’s sogar köstlichen Kuchen, Kaffee und Tee und wer wollte, amüsierte sich an der Geschichte vom Struwwelpeter – neu interpretiert auf heitere Weise von Liedermacher Wilfried Mengs und Falk Ulke.
Sie alle waren der Einladung zum 1. Tag der offenen Tür der Stadtbibliothek gefolgt, wo das Bibo-Team am Sonntag durch die Welt der Bücher und der modernen Medien führte.
„In Verbindung mit dem Theaterstück und den heiteren Struwwelpeterprogramm, beides ja literarische Klassiker, wollten wir zum Lesen anregen. Dazu, wieder einmal ein Buch in die Hand zu nehmen. Gleichzeitig natürlich unsere Bibliothek mit all ihren vielfältigen Angeboten präsentieren. Damit Eltern auch mal sehen, wo ihre Sprösslinge Bücher und moderne Medien entleihen – und vielleicht selber Lust bekommen…

Wir haben in den letzten Jahren sehr gute Entleihungszahlen, wobei inzwischen eine Hälfte auf Bücher, die andere auf neue Medien entfällt. Der Renner sind Hörbücher, die sowohl bei Erwachsenen als auch Kindern ganz stark nachgefragt werden. Auch wenn sich die Lesegewohnheiten im digitalen Zeitalter rasant gewandelt haben, bin ich fest davon überzeugt, dass es immer Bücher geben wird. Ein Buch ist etwas Besonderes, man ist mittendrin, seine Figuren regen die eigene Fantasie an“, so Bibliothekschefin Petra Becher.

Die digitalen Medien sollte man als eine Ergänzung zum guten Buch sehen. Sie lädt herzlich ein, jederzeit einen Blick in die Stadtbibliothek zu werfen und sich über die vielfältigen Möglichkeiten – vom Lesestoff auf Papier über DVD, Hörbuch bis zu interaktiven Spielen – zu informieren.
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