Stadtrodaer Adventglühen entwickelt sich zu einem Renner

Mit Weihnachtsmütze kostümiert und einen Becher Glühwein in der Hand, froren die Keglerinnen des SKK Stadtroda nicht. Das vierte Adventglühen in Stadtroda am Sonnabend Nachmittag war ein toller Erfolg.
 
Die Trommler von "Samba de Sol" lockten mit ihren Klängen die Besucher durch die gesamte Innenstadt. Das vierte Adventglühen in Stadtroda am Sonnabend Nachmittag war ein toller Erfolg.
Stadtroda: Amtsplatz | Stadtroda. „Das ist das vierte Adventglühen - also haben wir eine Adventfee mit vier Wichteln“ begründet Gewerbevereinsvorsitzender Torsten Kopp einleuchtend, warum die Fee gerade vier Wichtel in ihrem Konvoi hat.

Franziska Pufe übernahm liebevoll die Aufgabe, sich als Fee mit ihren Wichtel durch die Innenstadt zu „kämpfen“ und immer wieder dicht umlagert von Kindern Gedichte und Lieder abzufragen. Natürlich gab es dafür Süssigkeiten, gesponsert vom Gewerbeverein.

Mit einer Feuershow des SCC Stadtroda begann das Adventglühen, damit endete es auch am späten Abend - offiziell zumindest. Doch die Trommler von „Samba de Sol“ tingelten auch nach 19.00 Uhr noch durch die Geschäfte der Innenstadt.
Während des Nachmittages dirigierte Torsten Kopp die Naumburger Samba-Band gezielt durch die Innenstadt, um die Besucher vom Markt weg zu locken und in Richtung Münzbrücke oder Sportgeschäft zu bewegen. Wie ein Magnet zogen die Trommler tatsächlich die vielen Besucher mit sich. „Mit Weihnachtsmusik können wir das nicht erreichen, daher haben wir uns für die Samba-Band entschieden“ sagt Kopp. „Die hatten wir schon vor zwei Jahren hier, die kamen sehr gut an“.

Die Musikschule Fröhlich, der Kindergarten „Haus Sonnenschein“, der Männervolkschor Stadtroda und der Frauenchor e.V. hatten gleichfalls während des Nachmittages kleine Auftritte.

Überall in der Innenstadt duftete es verführerisch nach Glühwein, lag Bratwurstduft in der Luft. Jedoch wurden die hungrigen unter den Besuchern einer Geduldsprobe unterzogen. Beinahe eine halbe Stunde Wartezeit auf eine Roster spiegelt den enorm großen Andrang wieder. Wie überhaupt ein so großer Besucheransturm verzeichnet werden musste, der für Stadtrodaer Verhältnisse außergewöhnlich ist.

Das bestätigte auch Torsten Kopp am Abend, noch bevor ein endgültiges Resümee gezogen werden konnte. Die ersten Besucher bedankten sich auch ihrem Heimweg persönlich bei Kopp für die Organisation. So war sich unter anderem Franz Höhne nicht zu schade, den Vorsitzenden des Gewerbevereins direkt anzusprechen, ihm zur dem gelungenem Adventglühen zu beglückwünschen.

Vor der Ratsstube gab es Stollen, der schneller ausverkauft war, als warme Semmeln. „Wir haben fünfzig Stollen verkauft und über einhundert Oblaten“ berichtet Carolin Schumann.

Wer allerdings etwas Weihnachtsgebäck kosten wollte, hatte in der gesamten Innenstadt schlechte Karten. Da musste man schon in die Geschäfte hinein.
Unter anderem wurde der Plätzchenteller bei Katrin Bräunel von den Gästen schnell geleert - aber ebenso schnell wieder aufgefüllt. Die Menge des verkauften Glühweins konnte weder Carolin Schumann noch Peter Wanderer exakt angeben. Auch an den anderen Ständen zählte niemand mehr mit.

Seit dem ersten Adventglühen dabei ist die Jugendfeuerwehr. „Wir sichern das Fest ab, sind heute mit insgesamt 14 Jugendlichen vor Ort, um auch heute Gefahren zu vermeiden“ so Klaus Fickler.

Das Basteln von Weihnachtsmännern vor Micky’s Lädchen fand großen Zuspruch, ebenso der Stand der Stadtwerke. „Unsere 500 Heliumgefüllten Luftballons waren so schnell weg. Das hätten wir uns nicht träumen lassen“ berichtet Lutz Gärtner, als er den firmeneigenen Stand abbaut.
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