Stadtrodaer Maibaumsetzer erkämpfen Pokal im Tröbnitzer Tauziehwettbewerb der Maibaumgesellschaften

Der begehrte Wanderpokal.
Tröbnitz: Feuerwehrhaus | Nachdem die Maibaumgesellschaft Tröbnitz am Sonnabend ihren Maibaum sicher wieder in die aufrechte Position verfrachten konnte, gelang es dem Team um Klaus-Peter Rink, auch für den Sonntag Vormittag genügend Publikum zu akquirieren. Publikum für das Tauziehen der Maibaumgesellschaften.

Aus Stadtroda kamen erneut zwei Teams, aus Quirla und Geisenhain jeweils eine Vertretung. Somit standen dem Gastgeberteam, der Maibaumgesellschaft Tröbnitz, vier starke Mannschaften gegenüber. Wobei das Stadtrodaer Team Prosecco eigentlich ausser Konkurrenz lief. Nur aus Frauen bestehend, lagen die Erfolgsaussichten der Prosecco-Frauen bei nur wenigen Prozent. Demgegenüber stellten ihre Gegner nur ihre stärksten Männer auf. Doch der letzte Kampf des Tages sollte in die Geschichte den Tauziehens eingehen.
Dazu aber später.

Das aufwendige Wiegen, um relative Chancengleichheit herbei zu führen, dauerte einmal mehr recht lange. Inzwischen ölte der neue Moderator, Sebastian „Paul“ Pufe nochmals seine Stimme, um im Wettkampf später die Stimmung kräftig anheizen zu können. Auf das Thema neuer Moderator angesprochen, meinte Klaus-Peter Rink, der in den Vorjahren das Zepter des Tauziehens fest in beiden Händen hielt „es ist Zeit, die Jugend mal an zu lernen, einen Generationswechsel vor zu bereiten. Wenn ich aus irgend einem Grund verhindert bin, muss es ja trotzdem weiter gehen. Daher darf Sebastian sich jetzt mal am Mikro versuchen. Das heißt aber nicht, dass ich mich jetzt vom Geschäft zurück ziehe“.

Die ewige Wahl des richtigen Streichholzes – es entscheidet über die Zugrichtung – ging im weiteren Verlauf jedem Wettkampf voraus, während in den Wettkampfpausen das Jugendblasorchester Tröbnitz musizierte. Drei Vergleiche, eine Pause – so zog sich das ganze bis zum Mittag hin, ehe ein Sieger fest stand. Der hieß in diesem Jahr Maibaumgesellschaft Stadtroda Alter Markt. Souverän besiegten die Rodschen ihre Konkurrenz – auch ihre eigenen Frauen (Prosecco).
Doch ausgerechnet im letzten Kampf, als die Entscheidung zwischen Platz vier und fünf zwischen Prosecco und Maibaumgesellschaft Geisenhain fallen sollte, fielen den Zuschauern beinahe die Augen heraus. Mit einem beispiellosen Anzug zerrte Prosecco die Geisenhainer regelrecht über die Wettkampffläche. Noch ehe sich die Geisenhainer versahen, war der Wettkampf beendet.
In ihrem Statement baten die Frauen von Prosecco um eine zweite Frauenmannschaft im nächsten Jahr „wir wollen gern einen richtigen Gegner“.
Alle Mannschaften luden ihrerseits zum Maibaumsetzen ein. Stadtroda am 22.Mai auf dem Alten Markt, Quirla am Pfingstsonntag zum Maibaumsetzen und Pfingstmontag zum Holzscheibensägen sowie Geisenhain am 10.Mai – ebenfalls zum Maibaumsetzen.

Platzierung:
1. Maibaumgesellschaft Satdtroda Alter Markt
2. Maibaumgesellschaft Quirla
3. Maibaumgesellschaft Tröbnitz
4. Team Prosecco
5. Maibaumgesellschaft Geisenhain
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