Stadtrodaer Museumsfest lockte am Sonnabend in die Alte Suptur - Modenschau war zweifellos das Highlight

Die Modenschau mit Bekleidung aus dem 19.Jahrhundert stellte zweifellos das Highlight des Museumsfestes am Sonnabend dar. Die gesamte Show lief auf eine Hochzeitsgesellschaft hinaus, welche später, nach einer kurzen Zeitreise mit Zwillingen zurück kam.
Stadtroda: Alte Suptur | Nachtwäsche aus dem 19.Jahrundert, Hochzeitsmode aus der gleichen Epoche sowie ein rundum gelungenes Konzept sorgten am Sonnabend für ein gut besuchtes Museumsfest am Sonnabend Nachmittag in der Stadtrodaer Alten Suptur.

Das ist ein absolutes Novum, hier wird der Museumsbestand gezeigt, der eigentlich unter Verschluss ist.
Hauptsächlich aus Platzgründen ist vieles aus dem Archiv ausgelagert, bzw. kann nicht gezeigt werden. „Da sind einige Schenkungen darunter, aber auch Leihgaben“ verrät Edith Maihorn. Sie ist erst seit zwei Jahren Museumsmitarbeitein in Stadtroda und baute auf die tatkräftige Unterstützung von Marlies Volk, Angelika Schieferdecker und vielen andern.

Besonders dankte sie jedoch Carola Dimmler, die für die Modenschau etliche elegante – natürlich selbst genähte – Kleider zur Verfügung stellte.

Auf eine Idee von Edith Maihorn ging das Highlight des Tages, die Modenschau der etwas anderen Art zurück. Doch bis dahin baute das Organisationsteam ein gehöriges Maß an Spannung auf.
„Während der Frauenverein die Versorgung glänzend absicherte sorgte Barbara Noffke mit ihren Bastelarbeiten für Kinder, die Akkordeon-Effekts oder die Rodawerkstatt mit Kerzen und Holzspielzeug für Ablenkung. Tolles Kinderschminken und zwei Videos über die Walzenriffelei sowie den Nachtwächterrundgang liesen keinerlei lange Weile aufkommen“ zieht Angelika Schieferdecker Bilanz.

Bis zum Höhepunkt, verkürzte die Band „Dreiklang“ noch die Wartezeit im Innenhof der Suptur.
Während dessen herrschten in den Museumsräumen hektisches Treiben. Kammerzofen halfen den SCC-Mitgliedern (die neuen Super-Models) beim Anlegen der Kleidung.

Der Laufsteg allein war schon eine Herausforderung. Treppauf, treppab und auf einem grünen Teppich galt es zu flanieren. Das Doch auch die sehr ungewohnte Kleidung bot den Models Raum zur Belustigung. Da überzeugte selbst Angelika Schieferdecker als Waschfrau, die den jungen Mädchen das Wäschewaschen als Strafe für das Entwenden von Kleidern auftrug. Doch beim Anblick des Brautpaares applaudierten die zahlreichen Besucher erst recht. Als es an die Präsentation der Nachwäsche ging, durften gar die brennende Kerze und die Metallwärmflasche nicht fehlen. Authenzität bis ins letzte Detail! Dass Dieter Lange den Nachwächter mimte, die Modenschau mit seinem Auftreten beendete, gehörte einfach dazu.

„Das Museumsfest bietet eine einmalige Gelegenheit, unseren Museumsfundus öffentlich zu zeigen. Und eine Ehre zugleich! So etwas sollte im kommenden Jahr mit anderen Dingen erneut geschehen. Da fallen mir auf Anhieb Telefone ein. Wir haben davon unheimlich viele geschenkt bekommen, vielleicht bekommen wir da einen roten Faden hin, um nächstes Jahr damit etwas interessantes auf die Beine zu stellen. Es muss dann aber alles darauf ausgerichtet sein, so dass sich das Publikum damit identifizieren kann und das ganze somit wieder eine runde Sache wird“ so Edith Maihorn.
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