Stars der Manege - Zirkus zum Mitmachen gastierte in Hermsdorf

Gemeinsam mit den Kindern der Grundschule "In der Waldsiedlung sowie Kindern des Förderzentrum "Chriostophorus" gestaltete der Projektcircus gestern Vormittag ein zweistündiges Programm von Kindern, für Kinder (und Eltern).
Hermsdorf: Grundschule | Das Zirkuszelt wird geschlossen, das Licht gelöscht, ein Spot kreiert diverse Figuren, wie ein Pferd, ein Clowngesicht oder gar ein Zirkuszelt in die Manege. Gleichzeitig läuft der Titel „Das Zirkuszelt ist der Mittelpunkt der Welt“. Die Zuschauer halten den Atem an, erwarten mit Spannung das Programm der folgenden zwei Stunden.
Einmal im Rampenlicht stehen, bei Zirkus im Mittelpunkt zu stehen, welches Kind träumt nicht – zumindest für einige Augenblicke – davon. Für die 135 Schüler der Hermsdorfer Grundschule „In der Waldsiedlung“ sowie 11 Schüler des Förderzentrum „Christophorus“ wurde dieser Traum unlängst Realität.

Bereits seit Schuljahresbeginn ist das Thema Zirkus Mittelpunkt der Projektarbeit, dessen Höhepunkt letztlich der Auftritt vor unzähligen Zuschauern und in einem echten Zirkus am Mittwochvormittag darstellte.

Für alle Schüler gab es eine Rolle, egal ob Clown, Akrobat, Fakir oder Jongleur, dies bestätigt auch Schulleiterin Susanne Lieder ausdrücklich. Das gehört aber auch zum Grundkonzept des 1.Ostdeutschen Projektcircus.
„Nachdem die 10 Zirkusleute am Sonnabend anreisen, das Zirkuszelt am Sonntag gemeinsam mit vielen Eltern binnen zwei Stunden aufgestellt war, kannte die Euphorie keine Grenzen mehr“.
Seit Montag sind wir alle im Zirkusfieber, fallen nach der zweistündigen Vorstellung sicher in ein tiefes Loch – weil etwas fehlt“ so Susanne Lieder.

Spätestens, nachdem die Schüler am Montag quasi direkt vom Zirkus abgeholt wurden, sprang auch der Funke auf die Familien und Anwohner über, berichtet die Schulleiterin. Selbst Bürgermeister Gerd Pillau konnte sie die Zusage abringen, dass in vier Jahren dieses Projekt an gleicher Stelle erneut statt finden kann. Die Schüler fanden sich, je nach Interesse und Eignung, in einer der zahlreichen Gruppen wieder, wurden von den Profis phantastisch angeleitet. So zeigten sich schnell verborgene Talente, welche gezielt gefördert wurden.

Schon das Eintreten in die Manege, das Abtauchen in eine völlig andere, exotische Welt, lies die Herzen der Schüler höher schlagen. Dass hierbei von den Requisiten bereits ein hoher Anforderungscharakter ausgeht, beschleunigte einmal mehr das Einstudieren diverser effektvoller und akrobatischer Übungen. „Mit diesem Projekt wird die motorische und soziale Kompetenz verbessert, denn Zirkusarbeit bedeutet Zusammenarbeit, Disziplin und Verantwortung für sich und andere zu übernehmen. Hinzu kommt das Schlüpfen in eine völlig neue Rolle, das ist eine neue Lebenserfahrung. Besonders benachteiligte Kinder erfahren viel positive Zuwendung.

Das Lernen geschieht durch Nachahmung und Anleitung“ beschreibt Zirkuschef Andre Sperlich das Ansinnen. Seit dem Jahr 2005 ist der Projektcircus zu rund 130 Auftritten mit Schülern um Land unterwegs, inzwischen gar mit insgesamt drei gleichwertigen Unternehmen.
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3 Kommentare
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Gabriele Wetzel aus Zeulenroda-Triebes | 24.06.2014 | 20:00  
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Regina Kleiber aus Sondershausen | 24.06.2014 | 22:09  
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Veit Höntsch aus Hermsdorf | 26.06.2014 | 18:48  
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